Ökumenisches Heiligenlexikon

Felix

Gedenktag katholisch: 12. Juli
     bedacht im AmbrosianischenDie Ambrosianische Liturgie entstand im 8. Jahrhundert unter orientalischem Einfluss, sie wird auf Ambrosius von Mailand zurückgeführt, von dem wohl die meisten Texte auch stammen. Sie wird v.a. in der Kirchenprovinz Mailand und im Bistum Lugano benutzt. Karl Borromäus förderte diese Sonderform, im Mittelalter wurde aus ihr auch die Gleichwertigkeit des Mailänder Erzbistums gegenüber Rom abgeleitet. Hochgebet I
     in Köln: Übertragung der Gebeine: 23. Juli
Name bedeutet: der Glückliche (latein.)
Märtyrer
* in Afrika
† 304 in Lodi bei Mailand in Italien
Kartenskizze

Felix war Legionär im Heer des Maximianus, genannt Herculius und wurde zusammen mit seinem Kollegen Nabor enthauptet.

Um 313 wurden die Gebeine nach Mailand gebracht, wo sich schnell eine rege Verehrung entwickelte und eine Kirche erbaut wurde. Reliquien ruhen auch im Obergeschoss des Dreikönigsschreins von Köln. Die Häupter der beiden wurden 1959 in Namur in Belgien aufgefunden und nach Mailand zurückgebracht.

Patron der Kinder, die schwer gehen lernen; gegen Ohrenleiden

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Quellen:
• Hiltgard L. Keller: Reclams Lexikon der Heiligen und der biblischen Gestalten. Reclam, Ditzingen 1984


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