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Die Legende erzählt, dass die christliche Witwe Sophia nach dem Tode ihres wohlhabenden Mannes ihren Besitz an die Armen austeilte und dann Mailand verließ. In der Absicht, das Martyrium zu erleiden ging sie mit ihren Töchtern Fides, Spes und Caritas nach Rom. Unter Kaiser Hadrian angeklagt, wurden die Töchter nach vielen Martern hingerichtet. Auch Sophia wurde enthauptet, nachdem sie die Töchter an einem 30. September in den Katakomben des Callistus bestattet hatte.
Nach anderen Verzeichnissen der Märtyrerstätten ruhten die vier unter griechischem Namen an der Via Aurelia.
Raphael: Die theologischen Tugenden: Glaube (unten), Hoffnung (oben) und Liebe
(Mitte), 1507, in der Pinakothek im Vatican

Die Legende erläutert damit, was Paulus im Hohen Lied der Liebe
im 1.
Korintherbrief 13, 12 - 13 erläutert: in der Ewigkeit werde ich völlig erkennen
('Sophia', 'die Weisheit') ... Nun aber bleibt Glaube ('Fides'), Hoffnung
('Spes'), Liebe ('Caritas'), diese drei.
Die Legende ist ohne jegllichen
historischen Wewrt, wurde aber in viele Sprachen übertragen und weithin überliefert.
Der Überlieferung nach wurde ein Teil der Reliquien 778 ins Frauenkloster Eschau im Elsass übertragen. Von dort hat sich der Kult in Deutschland verbreitet.
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