Ökumenisches Heiligenlexikon

Florentius von Straßburg

Gedenktag katholisch: 7. November
     in Straßburg, Basel: Übertragung der Gebeine: 3. April
Name bedeutet: der Blühende (latein.)
Bischof von Straßburg
* in Irland
† 624 (?) in Straßburg in Frankreich
Kartenskizze Kartenskizze

Statue in Niederhaslach

Statue in Niederhaslach   

Der vornehme Ire Florentius kam ins Elsass, wo er sich bei der Mündung der Hasel in die Breusch als Einsiedler niederließ. Nach der Legende heilte er die Tochter des Königs Dagobert und sollte dafür so viel Land bekommen, wie sein kleiner Esel während der Morgentoilette des Königs umschreiten könne. Der König verspätete sich, der Esel galoppierte - so ergab sich ein umfangreiches Gelände, der später reiche Grundbesitz des Klosters Niederhaslach. Florentius gründete die Klöster St. Thomas in Straßburg und Niederhaslach. Nach dem Tod Arbogasts wurde er Bischof von Straßburg.

Florentius' Reliquien befinden sich in Niederhaslach.

Kanonisation: Florentius wurde noch im 7. Jahrhundert heiliggesprochen
Patron gegen Bruch- und Steinleiden

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Quellen:
• Hiltgard L. Keller: Reclams Lexikon der Heiligen und der biblischen Gestalten. Reclam, Ditzingen 1984


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