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Johannes Eudes trat nach Ende seiner Studien mit 22 Jahren der Weltpriestervereinigung der Oratoraner bei und wurde 1625 in Paris zum Priester geweiht. Er wurde mit der Betreuung von Pestkranken in Argentan betreut, das damals von dieser Seuche heimgesucht worden war; dann kehrte er heim nach Caën, wo er zur Schule gegangen war und studiert hatte; von hier aus hielt er Volksmissionen. Auch hier brach die Pest aus und Jean widmete sich der Krankenpflege; die Volksmission war aber der eigentliche Schwerpunkt seines Lebenswerkes. 1635 wurde er Leiter der Volksmission.
Während dieser Volksmissionen diagnostizierte er einen jämmerlichen
Bildungsstand der Priester in den Gemeinden. 1643 gründete deshalb er die
Weltpriesterkongregation von Jesus und Maria
,
die Eudisten
, mit dem Ziel, in Seminaren eine gediegene Priesterausbildung zu
ermöglichen , v.a. auch, damit der romfeindliche => Jansenismus bekämpft werden
konnte. 1644 folgte die Gründung einer Schwesternkongregation mit dem Ziel, sich
der gefallenen Mädchen
anzunehmen. Johannes sorgte auch für die Verbreitung
der Verehrung des Herzens Jesu und
des Unbeflecktes Herzens Mariä
und
trägt deshalb den Titel Urheber, Lehrer und Apostel der liturgischen Verehrung
des Herzens Jesu
.
Kanonisation:
Johannes Eudes wurde 1909 selig und 1925 heilig gesprochen.
Statue im Petersdom in Rom
Biographisch- Bibliographisches Kirchenlexikon
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