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Josaphat ist die Figur eines von Johannes von Damaskus * im 8. Jahrhundert christlich umgearbeiteten indischen Buddha-Romanes. Im 13. Jahrhundert wurden sie als Heilige in die Legenda Aurea aufgenommen, nachdem die griechische Fassung schon im 11. Jahrhundert in Europa und Nordafrika weite Verbreitung gefunden hatte. 1583 wurden beide auch ins Martyrologium Romanum aufgenommen, die neueste Ausgabe von 2001 / 2004 verzeichnet sie nicht mehr.
Josaphat wurde demnach als indischer Königssohn mit Namen Bodhisattva durch den Einsiedlermönch Barlaam bekehrt und begab sich dann auf Missionsreisen nach Georgien, Kleinasien und weiter nach Westen. Der geschichtliche Hintergrund des Romans ist ungeklärt, die Anklänge an das Leben Buddhas sind aber deutlich.
Schüler des Hans Schilling aus Hagenau im Elsass: König Josaphat wird von einer
Frau in Versuchung geführt, 1469, im Getty Center in Los Angeles ![]()
* Eine alte georgische Tradition sieht dagegen ein im Original georgisches Werk, das von Euthymius Hagiorites ins Griechische übersetzt wurde.
Stadlers Vollständiges Heiligenlexikon
Den
Roman gibt es in englischer Sprache in der Online
Medieval and Classical Library der Universität Berkeley.
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