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Margarete Ebner stammte aus einem Patriziergeschlecht. Sie trat im Alter von 15 Jahren ins Dominikanerinnenkloster Maria Medingen bei Dillingen ein. Von 1312 bis 1326 durch eine schwere Krankheit ans Bett gefesselt, wurden ihr Visionen zuteil, die sie mit der Hilfe ihres Seelenführers, des Weltpriesters Heinrich von Nördlingen, der sie als Prophetin verehrte, schriftlich festhielt. Sein Briefwechsel mit ihr ist die älteste erhaltene Briefsammlung in deutscher Sprache.
Margaretes Grab in der nach ihr benannten Kapelle der Klosterkirche Medingen ist bis heute Wallfahrtsziel.
Kanonisation:
Der Kult wurde 1979 approbiert.
Stadlers Vollständiges Heiligenlexikon
Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon
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