Gedenktag katholisch: 15. November
nicht gebotener Gedenktag im Bistum München-Freising
Name bedeutet: Mann vom Meer (latein.)
Matthäus Günther: Gewölbefresko Erhebung des Marinus in den Himmel
(Ausschnitt), in der Klosterkirche Rott
am Inn, 1763 
Marinus und Anianus kamen der Legende nach als Mönche nach Rom und wurden von Papst Eugen I. empfangen. Er weihte Marinus zum Wanderbischof und Anianus zum Diakon. Als Glaubensboten kamen sie in die Gegend von (Bad) Aibling, wo sie mehr als 40 Jahre als Einsiedler lebten. Marinus soll zusammen mit Anianus von plündernden Vandalen ermordet und verbrannt worden sein.
Die Verehrung von Marinus und Anianus ist im Sakramentar von Kaiser Heinrich II. bezeugt. Im 15. und im 18. Jahrhundert wurden ihre Gebeine erhoben; um den Besitz der Reliquien stritten sich die Gemeinden Rott am Inn und Wilparting bei Irschenberg; durch Erhebungen in den Jahren 1723 und 1776 wurde der Streit zugunsten von Wilparting entschieden verehrt, der Überlieferung nach der Ort des Martyriums und bis heute eine Wallfahrststätte.
Handschriften aus dem 12. und 13. Jahrhundert geben ihre Lebensgeschichte wieder, möglicherweise aufgrund einer Notiz von Arbeo von Freising
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