Gedenktag katholisch: 12. Mai |
Name bedeutet: der geistvoll Waltende (althochdt.) |
Bischof von Trier
† um 647/649 in Trier
in Rheinland-Pfalz |
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Modoaldus gründete zahlreiche Klöster, darunter das Kloster Oeren und die Abtei
St. Symphorian in Trier.
Für die Seelsorge in den Randgebieten des Bistums entstanden Gemeinschaften von Weltpriestern
in Münstermaifeld
und Tholey.
Modoald scheint enge Beziehungen zu König Dagobert I. gehabt zu haben, denn der bedachte
die Klostergründungen und die Trierer Kirchen St. Maximin und St. Paulin mit reichen Landschenkungen.
Die Gebeine Modoalds wurden
ursprünglich in dem von ihm geggründeten Kloster St. Symphorian beigesetzt,
dann von Erzbischof Eberhard in die 1049 von Papst Leo IX.
geweihte, erneuerte Paulinusbasilika übertragen. 1107 kamen sie in das - in der Reformationszeit
aufgelöste - Kloster Helmarshausen
bei Kassel.
Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• http://www.bistum-trier.de/cgi/editorsoffice?_SID=00062889840745&_bereich=artikel&_aktion=detail&idartikel=100093