Ökumenisches Heiligenlexikon
Quiriacus
Gedenktag katholisch: 6. März |
Name bedeutet: der dem Herrn gehörende (griech. - latein.) |
Priester
* in Aquitanien
in Frankreich (?)
† 4. Jahrhundert (?) in Trier
in Rheinland-Pfalz |
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Die Legende erzählt, Quiriacus sei gemeinsam mit Maximinus
von Poitiers nach
Trier gekommen,
habe hier die Priesterweihe empfangen. Gerühmt wird seine Gewohnheit, in der Nacht die Gräber der
Heiligen in Trier zu besuchen und dort zu beten. Er sei von Neidern verleumdet worden, woraufhin ein Engel
seine Unschuld verkündet habe.
Quiriacus wurde im Kloster St. Maximin in Trier
bestattet. Der Enkel von Frankenkönig Pippin der Jüngere wurde 768 nach einer Wallfahrt zu
diesem Grab geheilt; zum Dank schenkte Pippin Abt Odilradus vom Kloster St. Maximin die
Königshöfe Taben - heute ein Ortsteil von Taben-Rodt
- und Remich. 769 zogen die Mönche in ihr neues Kloster Taben ein und brachten die Gebeine
Quiriacus mit. 853 ist dort eine Quiriacuskirche bezeugt. Bis Ende des 18. Jahrhunderts war
das Grab in Taben Ziel einer jährlichen Pflichtwallfahrt
von fast 30 Pfarreien aus dem
Raum an Saar und Mosel.
Patron
gegen Kinderkrankheiten.
Quellen:
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• http://www.bistum-trier.de/cgi/editorsoffice?_SID=00062888900435&_bereich=artikel&&_aktion=detail&&idartikel=100087
• http://www.taben-rodt.de/Kirchengemeinde/ki_kirmes/ki_quiriakus_g/ki_quiriakus_g.html