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Wandmalerei in der Kirche von Spånga
nördlich von Stockholm ![]()
Sigfrid war der Überlieferung nach Mönch in Glastonbury und kam um 995 als Missionar nach Norwegen, dann nach Schweden. Widerstände der Bevölkerung gegen seine Missionsarbeit trieben ihn nach Süden, wo er nach manchen Quellen in Skara das erste schwedische Bistum gründete. Nach weiterer Tätigkeit in Norwegen war er zuletzt wieder in Südschweden tätig.
Erzbischof Liawizo bestätigte nach dem Zeugnis von Bischof Adam von Bremen einem Sigfrid den Missionsauftrag für die nordischen Länder. König Olaf sandte ihn zur Predigt aus, schließlich wurde er um 1035 der dritte Bischof von Skara.
Später ist in isländischen und norwegischen Quellen ein Bischof Sigurd
erwähnt, der wohl um 1008 in Husaby
in Västergötland den schwedischen König Olav Erikson Skötkonung
taufte, und in
Växjö
als Märtyrer zusammen mit seinen drei ihm verwandten Gehilfen Unaman,
Vinaman, Sunaman starb. In Växjö, das später Bischofssitz wurde,
ist dessen Verehrung 1208 bezeugt. Sigurd ist wohl mit Sigfrid identisch.
Sigfrid wird als Apostel von Schweden
verehrt. Die Reliquien wurden
teilweise in der Reformation vernichtet.
Wandbild in der Kirche von Överselö
![]()
Kanonisation:
Attribute:
hölzerner Kessel mit den drei Häupter seiner Neffen Unaman, Sunaman und Vinaman,
die als Märtyrer gestorben waren
Patron
von Schweden
Stadlers Vollständiges Heiligenlexikon
Biographisch- Bibliographisches Kirchenlexikon
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