Ökumenisches Heiligenlexikon

Andreas von Strumi

auch: der Ligurier

Gedenktag katholisch: 10. März

Name bedeutet: der Mannhafte (griech.)

Abt in Poppi
Ende 1101/Anfang 1102 (?)


Andreas war Mitglied der Pataria, einer revolutionären demokratischen Laienbewegung für Reformen im KlerusEin Kleriker ist in der orthodoxen, katholischen, anglikanischen und altkatholischen Kirche ein geweihter Amtsträger, der eine der drei Stufen des Weihesakraments - Diakon, Priester oder Bischof - empfangen hat. Im Unterschied zu den Klerikern bezeichnet man die anderen Gläubigen als Laien. Angehörige von Ordensgemeinschaften gelten, wenn sie nicht zu Priestern geweiht sind, als Laien und in der Orthodoxie als eigener geistlicher Stand. In den protestantischen Kirchen gibt es keine Unterscheidung von Klerus und Laien., deren Ziele Anklang v. a. bei aufstrebenden Bürgern und Angehörigen des niederen Adels fanden und die im 11. Jahrhundert in Norditalien verbreitet war. Nach der Ermordung von Arialdo durch Erzbischof Wido von Mailand 1066 trat Andreas in Vallombrosa bei Florenz dem Benediktinerorden bei und verfasste 1075 Arialdos Biografie. Vor 1089 wurde Andreas Abt von San Fedele in Poppi bei Arezzo. 1092 verfasste er die erste Lebensgeschichte über Johannes Gualbertus.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 31.07.2018

Quellen:
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 1. Herder, Freiburg im Breisgau 1993

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.








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