Sollte hier eine Anzeige erscheinen, deren Anliegen dem unseren entgegensteht, benachrichtigen Sie uns bitte unter Angabe der URL dieser Anzeige, damit diese Werbung nicht mehr erscheint.
Lesen Sie vorher bitte unsere Erläuterungen auf der Seite Warum Werbung und wie sie funktioniert.


 


Ökumenisches Heiligenlexikon

Faustinus

italienischer Name: Faustino


Faustinus war der Überlieferung nach Priester und der Bruder des Jovita. Beide stammten aus einer angesehenen Familie. Auch in den Verfolgungen unter Kaiser Trajan bis 117 predigten sie mutig. Als Bischof Apollonius von Brescia davon erfuhr, rief er die beiden zu sich und weihte Faustinus zum Priester und Jovita zum Diakon. Unter Trajans Nachfolger Kaiser Hadrian wurden beide verhaftet, gefoltert und schließlich enthauptet.

225 wurde zu Ehren von Faustinus und Jovita in Brescia ein Altar errichtet, 246 ein Oratorium gebaut. Papst Gregor I. erwähnte eine Kirche des Märtyrers Faustinus in Brescia. Die Reliquien wurden 806 durch den Bischof der Stadt, Domino Ramperto, in die in Brescia neu erbaute Kirche San Faustino Maggiore - die heutige Kirche Santi Faustino e Giovita - gebracht und in dieser Kirche 843 und 1223 erneut übertragen. Die legendäre Leidensgeschichte stammt aus dem 9. Jahrhundert, demnach bekehrten sie auch in Mailand, Neapel und Rom viele Menschen zum christlichen Glauben. Das Martyrologium von Usuard nennt Jovita Jungfrau.

Reliquien liegen auch in Bologna, Verona und in Rom.

Faustinus ist wohl derselbe wie Faustinianus, der mit Juventia am 16. Februar im Martyrologium des Hieronymus genannt wird.

Zusammen mit Faustinus und Jovita werden auch Benjamin und Maximus sowie Naimus, Jacobinus und Anselm verehrt.

Patron des Bistums Brescia

Catholic Encyclopedia





USB-Stick Heiligenlexikon als USB-Stick oder als DVD


Seite zum Ausdruck optimiert

Empfehlung an Freunde senden

Artikel kommentieren / Fehler melden

Suchen bei amazon: Bücher über Faustinus

Wikipedia: Artikel über Faustinus

Fragen? - unsere FAQs antworten!

Im Heiligenlexikon suchen

Impressum - Datenschutzerklärung

Schauen Sie sich zufällige Biografien an:
Johannes Maria
Dida
Marcella von Chios


        Zum Schutz Ihrer Daten: mit 2 Klicks empfehlen!

Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 23.02.2020

Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• P. Ezechiel Britschgi: Name verpflichtet. Christiana, Stein am Rhein, 1985
• Ekkart Sauser. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. XIV, Herzberg 1998
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 3. Herder, Freiburg im Breisgau 1995

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.