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Ökumenisches Heiligenlexikon

Bifām

auch: Yafām, Nīqām, Fām
griechischer Name: Phöbamon

Gedenktag koptisch: 3. Juli

Name bedeutet: der die Leuchtende (griech.)

Märtyrer
im 9. Jahrhundert in Kairo in Ägypten


Bifām war der Sohn des reichen Kopten Baqūrah al-Ṣawwāf aus Kairo; sein Onkel mütterlicherseits, Georg, war Bischof von Misārah nahe dem Kloster von Kloster al-Muḥarraq bei al-Qusiyya. Im Alter von 22 Jahren verleugnete der junge Bifām den christlichen Glauben und wurde Muslim, worauf die Eltern ihn aus dem Haus warfen. Bald schon bereute er seinen Glaubenswechsel und suchte in der Michaelskirche auf der Insel Rawḍah in Kairo Zuflucht, anschließend wollte er Mönch werden im Kloster von Makarius in der Sketischen Wüste. Schon jetzt aber zeigte er öffentlich seinen christlichen Glauben und ging mit für Christen typischer Kleidung auf die Straße, deshalb wurde er festgenommen. Sein einflussreicher Vater wollte ihn beim Minister freikaufen, der aber verlangte, dass Bifām seine geistige Verwirrung bekenne; gestärkt durch einen Zellengenossen, der Mönch war, weigerte sich Bifām; deshalb wurde er enthauptet.

Bifām wurde zunächst außerhalb der Michaelskirche auf der Insel Rawḍah in Kairo bestattet, an seinem Grab ereigneten sich bald schon Wunder. Patriarsch == Christodulos ordnete deshalb um 1060 an, ihn in der Kirche zu bestatten; als man das Grab für die Übertragung der Gebeine öffnete, fand man noch frisches Blut an seinem Körper, nun ließ er Patriarch auch einen Altar zu seiner Ehre errichten. Als die Kirche auf der Insel Rawḍah im 12. Jahrhundert abgerissen wurde, wurden Bifāms Reliquien in die Michaelskirche nach Alt-Kairo überführt.

Einzige Quelle für das Martyriums von Bifām ist die Geschichte der Patriarchen, aus der auch die von Nabīl geschriebene Lebensgeschichte entnommen ist.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 04.08.2018

Quellen:
• Bibliotheca sanctorum orientalium. A - Gio: Vol. I, Roma, Città Nuova, 1998. Dank an C.S., Brief vom 20. April 2013

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.