Ökumenisches Heiligenlexikon

Ceronna

französischer Name: Céronne

Gedenktag katholisch: 15. November

Name bedeutet: ?

Jungfrau, Klostergründerin und Äbtissin in Sainte-Céronne-lès-Mortagne (?)
* um 410 in Corneilhan bei Béziers in Frankreich
15. November 490 in Sainte-Céronne-lès-Mortagne bei Alençon in der Normandie in Frankreich


Glasfenster der Kathedrale in  Sées
Glasfenster der Kathedrale in Sées

Ceronna, der Legende zufolge Tochter des heidnischen Statthalters Olympius und der Sarrabia, verließ zusammen mit ihrem Bruder Sophronius ihre Heimat; sie gingen nach Bordeaux zu Bischof Amandus, der sie taufte, Sophronius zum Priester und Ceronna als Jungfrau weihte. Der Bruder ging dann nach Rom zu den Gräbern der Apostel, wo er im Ruf der Heiligkeit starb; Ceronna ging in den Norden und ließ sich an der Stelle des heute nach ihr benannten Sainte-Céronne-lès-Mortagne nieder, wo sie die Marcellus I. geweihte Kirche errichtete und dann als Glaubensbotin wirkte. Auch nachdem sie erblindete, blieb sie aktiv. Möglicherweise schlossen sich ihr Gefährtinnen ab und es entstand ein Kloster.

Ceronna wurde in ihrer Kirche in Sainte-Céronne-lès-Mortagne bestattet, an ihrem Grab ereigneten sich Wunder. Die Gebeine von Ceronna wurden dann verborgen, um sie vor den normannischen Invasoren zu schützen und blieben lange vergessen. Um 912 wurden sie von Bischof Adelin von Séez - dem heutigen Sées - in einem Sarkophag gefunden und er ließ die heutige Kirche errichten. Die Legende wurde Mitte des 11. Jahrhunderts verfasst. Im Hundertjährigen Krieg von 1337 bis 1453 entwendeten Engländer die Gebeine, um sie zur Abtei Mont Saint-Michel zu bringen, nur ein Arm und wenige Knochen wurden zurückgegeben, die übrigen Reliquien gingen verloren.

Kanonisation: Ceronnas Verehrung wurde 1857 genehmigt.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 18.06.2020

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 1. Band: A-D. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler und Franz Joseph Heim, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung, Augsburg, 1858
• https://fr.wikipedia.org/wiki/Sainte_C%C3%A9ronne

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.








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