Eorcengota
auch: Ercongota, Earcongotha, Erkengota, Arthongate, Gathe
Gedenktag katholisch: 23. Februar
Name bedeutet: echte Gotin (althochdt.)
Eorcengota war eine Tochter von König Eorcenberht von Kent und der Sexburga von Sheppey und damit Schwester von Ermenhild von Kent, die Äbtissin in Ely wurde. Schon in früher Jugend trat sie ins Kloster Faremoutiers ein, dessen Äbtissin Ethelburga von Faremoutiers war und das nach der Regel von Kolumban „dem Jüngeren” geführt wurde. Eorcengota zeichnete sich aus durch ihre Tugenden, hatte die Gnade empfangen, Wunder zu wirken, und wurde nach Ethelburgas Tod 664 deren Nachfolgerin als Äbtissin. Als sie frühmorgens gestorben war, vernahmen, so die Überlieferung, alle Klosterbewohner einen Gesang von Engeln und mehrere erblickten ihre Seele, umgeben von großem Licht, in den Himmel steigen.
Pfarrkirche Saint Sulpice, früher die Kirche des
Klosters in Faremoutiers Eorcengota wurde in der unter ihrer Leitung erbauten, 671 Stephanus geweihten damaligen Kirche Saint-Étienne des Klosters Faremoutiers bestattet. Am dritten Tag, so die Überlieferung, stieg aus ihrer Gruft ein süßer Duft empor, der alle Umstehenden erquickte.
Das Kloster in Faremoutiers wurde Ende 1792 in der Französischen Revolution aufgehoben, die Kirche Saint Sulpice wurde Pfarrkirche, die Abteigebäude Militärkaserne, danach verkauft. 1930 siedelten sich Benediktinerinnen wieder einem Gebäudekomplex an der Stelle der früheren Abtei an und errichteten die heutigen Abtei.
Heiligenlexikon
als USB-Stick oder als DVD
Unterstützung für das Ökumenische Heiligenlexikon
Seite zum Ausdruck optimiert
Unser Reise-Blog:
Reisen zu den Orten, an denen die
Heiligen lebten und verehrt werden.
Empfehlung an Freunde senden
Artikel kommentieren / Fehler melden
Fragen? - unsere FAQs antworten!
Impressum - Datenschutzerklärung
Schauen Sie sich zufällige Biografien an:
Matrona
Jakob von Antiochia
Pygmenius von Rom
Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 17.04.2026
Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 2. Band: E-H. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, B. Schmid'sche
Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1861
• https://catholicsaints.info/saint-ercongotha - abgerufen am 11.11.2024
• https://fr.wikipedia.org/wiki/Abbaye_de_Faremoutiers - abgerufen am 22.02.2025
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der
Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über
https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.