Ökumenisches Heiligenlexikon

Ferrutius von Mainz

auch: Ferrucius

1 Gedenktag katholisch: 28. Oktober
nicht gebotener Gedenktag im Bistum Limburg und Mainz: 29. Oktober

Name bedeutet: der Eiserne (latein.)

Soldat, Märtyrer
um 304 (?) in Mainz


Ausgrabung eines Fundamentsteines des Ehrenbogens vor dem Eingang des Römerkastells im heutigen Mainz-Kastel
Ausgrabung eines Fundamentsteines des Ehrenbogens vor dem Eingang des Römerkastells im heutigen Mainz-Kastel

Ferrutius war nach der Grabinschrift römischer Soldat im Römerkastell im heutigen Stadtteil von Wiesbaden Mainz-Kastel, der in der Christenverfolgung - wohl der unter Kaiser Diokletian ermordet wurde.

Ferrutius-Kirche in Bleidenstadt
Ferrutius-Kirche in Bleidenstadt

Ferrutius' Gebeine wurden im 6./7. Jahrhundert erhoben. Bischof Lullus von Mainz übertrug diese 778 ins damalige Kloster Bleidenstadt - heute ein Stadtteil von Taunusstein in Hessen -, dessen Kirche Ferrutius geweiht wurde. Im 9. Jahrhundert wurden sie zurück nach Mainz und auch ins damalige Kloster - an der Stelle des heutigen Domes - nach Fulda gebracht.

Meginhard von Fulda verfasste dann eine Lebensgeschichte. Die restlichen Reliquien aus Bleidenstadt kamen bei der Verlegung des Klosters 1682 wieder nach Mainz-Kastel in die Kirche St. Georg, diese gingen in der Französischen Revolution verloren.

Der Dom in Fulda ist täglich von 10 Uhr bis 17 Uhr - sonntags erst ab 11.30 Uhr - zur Besichtigung geöffnet. (2021)





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 11.05.2021

Quellen:

• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 3. Herder, Freiburg im Breisgau 1995

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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