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Ökumenisches Heiligenlexikon

Franz Coll y Guitart

spanischer Name: Francisco

Gedenktag katholisch: 2. April
Fest bei den Dominikanerinnen von der Verkündigung: 19. Mai
gebotener Gedenktag im Bistum Vic: 19. Mai
nicht gebotener Gedenktag im Dominikanerorden: 19. Mai

Name bedeutet: der Franke (latein.)

Ordensmann, Priester, Ordensgründer
* 18. Mai 1812 in Gombrèn bei Ripoll in Spanien
† 2. April 1875 daselbst


Franz war das jüngste von zehn Kindern eines Arbeiters. Im Alter von elf Jahren kam er ans Seminar der Dominikaner in Vich - dem heutigen Vic - 1828 begann er sein Noviziat in Gerona, 1830 legte er die ewigen Gelübde ab. Als 1835 die Orden in Spanien verboten wurden, musste auch Franz sein Kloster verlassen, fand jedoch Zuflucht wieder im Seminar in Vich, dort empfing er 1836 die Priesterweihe. Seine Leidenschaft war die Verkündigung; als Wanderprediger war er unterwegs, das Wort Gottes in den Dörfern und Städten Kataloniens zu verkündigen und den Glauben wieder zu beleben; er hielt Exerzitien, Einkehrtage und Volksmissionen, wenn er predigte, waren die Kirchen oft überfüllt. Besonderes Anliegen war ihm die Verbreitung des Rosenkranzes. Er war befreundet mit Antonius Maria Claret y Clará, auf dessen Vermittlung er 1848 zum Apostolischen Vikar ernannt wurde. 1850 wurde er zum Direktor des Dritten Ordens der Dominikaner in Katalonien ernannt.

1856 gründete Franz Coll in Vich die Congregación de Hermanas Dominicas de la Anunciata, die Kongregation der dominikanischen Schwestern von der Verkündigung des Herrn, für Frauen als Zweig der Dominikaner-Tertiarinnen, kurz la Annunciata genannt, zur Erziehung und Unterrichtung der einfachen Kinder auf dem Land; bis 1874 wirkte er als deren Vorsteher. Für die Angehörigen seines Ordens verfasste er die Regel und einige spirituelle Bücher, so auf Katalanisch La hermosa Rosa, die schöne Rose. 1869 wurde er nach mehreren Schlaganfall blind.

Franz Coll wurde im Mutterhaus des von ihm gegründeten Ordens in Vich bestattet.

Kanonisation: Francisco Coll wurde am 29. April 1979 von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen, am 11. Oktober 2009 wurde er in Rom von Papst Benedikt XVI. heiliggesprochen.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 05.09.2015

Quellen:

• Newsletter von Radio Vatikan – 11. Oktober 2009
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 4. Herder, Freiburg im Breisgau 1995
• Ferdinand Holböck: Die neuen Heiligen der katholischen Kirche, Band 1. Christiana, Stein am Rhein 1991

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.