Ökumenisches Heiligenlexikon

Gertrud von Schaffgotsch

1 Gedenktag katholisch: 27. Mai

Name bedeutet: die Speerstarke (althochdt.)

Ordensgründerin
* 22. August 1850 in Bonn in Nordrhein-Westfalen
27. Mai 1922 in Trier in Rheinland-Pfalz


erstes Haus der „Schwestern vom heiligen Joseph” im Stadtteil Dudweiler in Saarbrücken
erstes Haus der Schwestern vom heiligen Joseph im Stadtteil Dudweiler in Saarbrücken

Gräfin Josefine Schaffgotsch, drittes von neun Kindern des Reichsgrafen Josef Gotthard von Schaffgotsch und seiner Frau Gräfin Maria Franziska zu Stolberg-Stolberg gründete mit Unterstützung ihres geistlichen Vaters, Bischof Michael Felix Korum von Trier, am 31. Juli - dem Gedenktag für Ignatius von Loyola - 1891 im Haus gegenüber der Jesuitenkirche in Trier die Schwestern vom heiligen Josef zur Förderung der Glaubensverbreitung und der caritativen Arbeit; ihr Ordensname wurde Gertrud, 1895 wurde sie vom Bischof zur Oberin ernannt, 1896 erfolgte die Errichtung des heutigen Josefsstiftes. 1900 folgten der Erwerb des damaligen Xavierus-Stiftes - an der Stelle eines heutigen Geschäftshauses - am Kurfürstendamm in Berlin, 1911 eine Niederlassung in Wien und 1916 die Niederlassung in Dudweiler - dem heutigen Stadtteil von Saarbrücken.

Gertrud wurde auf dem Friedhof der Abtei St. Matthias in Trier beigesetzt. 1960 wurden ihre Gebeine in den Kreuzgang neben der Kapelle des Josefsstiftes in Trier übertragen.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 30.09.2023

Quellen:

• https://www.josefsschwestern-trier.de/orden/mutter-gertrud - abgerufen am 28.07.2022
• https://www.josefsschwestern-trier.de/orden/zeittafel/18-gruendung-des-ordens - abgerufen am 28.07.2022

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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