Ökumenisches Heiligenlexikon

Gumarus von Sardinien

italienischer Name: Gumaro,
sardinischer Name: Gumaru

Gedenktag katholisch: 19. Juli

Name bedeutet: der im Krieg Berühmte (althochdt.)

König von Sardinien (?), Mönch
* auf Sardinien in Italien
Mitte des 12. Jahrhunderts in Cîteaux, heute St-Nicolas-lès-Cîteaux (?) in Frankreich


Gumarus war angeblich König von Sardinien, der sein Amt niederlegte, um in Cîteaux schon zu Zeiten von Bernhard von Clairvaux in den Zisterzienserorden einzutreten. Er soll mit Visionen und himmlischen Erscheinungen begnadigt worden sein.

Die Acta Sanctorum kennen auch mit Gedenktag 1. Juni einen Germanus, König von Sardinien, der ins Kloster der Zisterzienser in Clairvaux eintrat, halten ihn aber für identisch mit Gumarus. Möglicherweise sei der Name auch zurückzuführen auf die Verehrung von Januarius von Neapel.

Mitte des 12. Jahrhunderts gab es kein Königreich Sardinien, die Insel wurde von Pisa beherrscht. Nur im Westen gab es den Regierungsbezirk Arborea, der sich damals noch eine Unabhängigkeit von Pisa hatte bewaren können, die aber nur die selbständige Gerichtsbarkeit bedeutete; Gumarus / Germanus Herkunft von dort kollidiert mit angeblicher Verehrung in Cagliari, von der aber sonst wie von der Person auch nichts bekannt ist.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 15.02.2020

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 2. Band: E-H. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1861

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.








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