Ökumenisches Heiligenlexikon

Herodion von Neai Patrai

auch: Rhodion, Rodion

Gedenktag katholisch: 8. April

Gedenktag orthodox: 8. April

Gedenktag armenisch: 10. November

Gedenktag syrisch-orthodox: 10. November

Name bedeutet: der heldenhafte Sänger (latein.)

Bischof von Neai Patrai (?), Märtyrer (?)
80im 1. Jahrhundert in Rom (?)


russische Ikone: Herodion (rechts) mit dem Erzengel Sealtiel, 1840
russische Ikone: Herodion (rechts) mit dem Erzengel Sealtiel, 1840

Herodion war der Überlieferung zufolge Bischof von Neai Patrai - dem heutigen Ypati bei Lamia in Griechenland -, wo er viele Menschen zum Christentum bekehrte. Demnach kam er deshalb in Konflikt mit den Juden der Stadt, die ihn mit Prügeln und Steinen schlugen und dann mit dem Schwert töteten.

Herodion wird gleichgesetzt mit dem, den Paulus im Römerbrief (16, 11) grüßte. Deshalb wird für Heriodion auch ein Aufenthalt in Rom angenommen, wo er nach mancher Überlieferung am selben Tag wie Petrus zusammen mit Olympos von Philippi und vielen anderen Christen enthauptet wurde.

Herodion gilt als einer der 70 Jünger Jesu.

Bischöfe in Neai Patrai sind tatsächlich erst für das 4. und 5. Jahrhundert sicher überliefert.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 15.05.2020

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 2. Band: E-H. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1861
• https://de.wikipedia.org/wiki/Ypati
• http://www.orthodox.cn/prologue/April8.htm

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.








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