Ökumenisches Heiligenlexikon

Hilarion von Monteleone

italienischer Name: Ilarione

1 Gedenktag katholisch: 21. November

Name bedeutet: der Heitere (griech. - latein.)

Ordensmann
* in Monteleone, heute Vibo Valentia in Kalabrien in Italien
21. November 1605 in Palermo auf Sizilien in Italien


Hilarion lebte in seiner Heimatstadt verheiratet und mit einem Sohn namens Cosmus. Nach dem Tode seiner Frau trat er in Palermo ins Kloster der Kapuziner ein, wo er dann ein sehr frommes Leben führte. Sein beständiges Weinen über die Leiden Christi zog ihm ein Augenleiden zu, das allmählich zu völliger Blindheit führte; wundersamer Weise erhielt er durch die Fürbitte der Maria aber die Sehkraft jeweils für die Dauer der EucharistieDie Eucharistie - von griechisch „ευχαριστειν, Dank sagen” - vergegenwärtigt das heilvolle Sterben Jesu Christi. Die Römisch-Katholische, die Orthodoxe und die Anglikanische Kirche nennen diese Mahlfeier im Anschluss an 1. Korintherbrief 11, 24 Eucharistie, die Evangelischen Kirchen sprechen von „Abendmahl” im Anschluss an Markusevangelium 14, 17 und 1. Korintherbrief 11, 23.feier, so dass er das Messbuch sogar ohne Brille lesen konnte. Seinen unverhofften Tod hatte er vorausgesagt, auch dabei ereigneten sich Wunder.

Die Kathedrale in Vibo Valentia ist täglich von 7 Uhr bis 11 Uhr und von 15.30 Uhr bis 19 Uhr geöffnet. (2022)





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 06.04.2022

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 2. Band: E-H. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1861

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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