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Ökumenisches Heiligenlexikon

Jakob Bianconi von Bevagna

italienischer Name: Giacomo
auch: de Blanconibus

Gedenktag katholisch: 22. August
nicht gebotener Gedenktag im Dominikanerorden: 26. August

Name bedeutet: der Nachgeborene oder: Gott schützt (hebr.)

Ordensmann, Priester, Klostergründer
* 7. März 1220 in Mevania, heute Bevagna in Umbrien in Italien
15. August 1301 oder 23. August 1301 daselbst


Statue in der Dominikanerkirche San Grigorio in Bevagna
Statue in der Dominikanerkirche San Grigorio in Bevagna

Schon die Geburt von Jakob wurde der Überlieferung nach eingeleitet und begleitet von Wunderzeichen: so erschienen drei leuchtende Sterne am Himmel, von denen jeder die Gestalt eines Dominikaners hatte; sie funkelten die ganze Nacht und auch noch am Morgen am Tag seiner Geburt. An diesem Morgen riefen einige Kinder beim Anblick dieser Sterne: Lasst uns in die Schule gehen, lasst uns in die Schule gehen, denn die Lehrer sind bereits geboren. Tatsächlich wurden damals drei dominikanischen Heilige und Gelehrte geboren: Jakob, Ambrosius Sansedoni und Thomas von Aquin.

Jakob trat im Alter von 16 Jahren in Spoleto in den Dominikanerorden ein. Seine solide theologische Ausbildung machte ihn zu einem höchst fähigen Theologen, der in Umbrien den Nikolaiten widerstand und dort diese Ketzerei zum Ableben brachte. Überliefert ist, wie er beim Gebet vor einem Kruzifix von dort mit Blut benetzt wurde und das Heilszeichen zu ihm sprach: Dieses Blut soll für dich das Zeichen des Heils sein.

In Bevagna gründete Jakob dann das Dominikanerkloster und wirkte durch sein überzeugendes Vorbild an Bußbereitschaft und Glaubenseifer. 1281 wurde er zum Generalprediger seines Ordens ernannt. Er verfasste Sermones per annum, Predigten für das Jahr, Speculum humanitatis salvatoris Christi, den Spiegel der Humanität des Erlösers Christus, und De ultimo iudicio universali sive Speculum peccatorum, den Spiegel der Sünder oder über das Jüngste Gericht über alle. Seine Schriften scheinen nicht weit verbreitet gewesen zu sein.

Jakob starb in dem von ihm gegründeten Kloster in Bevagna. Dem Tode nahe bat er seine Mitbrüder, ihm frisches Wasser zu bringen, verwandelte dieses wundersamer Weise in Wein und verschied, als seine Brüder alle freudig berauscht waren.

Jakobs Leichnam ruht in der Dominikanerkirche in Bevagna.

Kanonisation: Papst Clemens X. bestätigte die Verehrung von Jakob am 18. Mai 1672.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 24.05.2020

Quellen:
• http://www.santiebeati.it/Detailed/90797.html
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 5. Herder, Freiburg im Breisgau 1996

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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