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Ökumenisches Heiligenlexikon

Prochoros der Iberer

auch: der Kartlier
georgischer Name: P'rochore kartweli

Gedenktag orthodox: 12. Februar

Name bedeutet: der Vortänzer (griech.)

Klostergründer, Abt in Jerusalem
* in Kartlien in Georgien
† 12. Februar 1066 im Kloster Mār Saba in Palästina


Kloster zum Heiligen Kreuz in Jerusalem
Kloster zum Heiligen Kreuz in Jerusalem

Prochoros wurde schon in frühester Jugend Mönch im Kloster von Zqarostawi in Tao-Klardschetien - der Region um Ardanuç in der heutigen Türkei -, wo schon sein älterer Bruder Mönch war. Dort wurde er zum Diakon, dann zum Priester geweiht. Schließlich entschloss er sich, eine Wallfahrt ins Heilige Land zu unternehmen und kam nach Jerusalem. Nach mehreren Jahren im Kloster Mār Saba, in dem schon seit seiner Gründung georgische Mönche lebten, begann Prochoros 1025 ein Kloster im Westteil der Stadt Jerusalem zu bauen, das 1058 fertiggestellt wurde; da der Überlieferung zufolge Mirian III. hier schon im 4. Jahrhundert die Kirche des Heiligen Kreuzes gegründet hatte, wurde das neue Kloster zum Heiligen Kreuz genannt. Zunächst wohnten dort unter Leitung von Prochorus als HegumenosEin Hegumenos (griech.„ἡγούμενος, Führer / Leiter”) ist in den orthodoxen Kirchen der Vorsteher eines Klosters, entsprechend etwa dem westlichen Probst. Er steht hierarchisch unter dem Archimandriten. achtzig georgische Mönche, die wohl vom Kloster Mār Saba gekommen waren; auch die Regel übernahm Prochoros von dort. An das neue Kloster angeschlossen wurde auch eine Herberge für Pilger.

1061 verließ Prochoros aus Altersgründen sein Kloster und ging als Einsiedler in die Wüste beim Fluss Arnon östlich des Toten Meeres.

Nach seinem Tod wurde Prochoros von den Mönchen in dem von ihm gegründeten Kloster in Jerusalem begraben. Weil sein Todestag oft in die Fastenzeit fiel, wurde der Gedenktag damals am 17. Januar begangen. Die Nachrichten über ihn sind in der Schrift Der Tod unseres seligen Vaters Prochoros gesammelt.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 01.02.2016

Quellen:

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.