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Ökumenisches Heiligenlexikon

Johannes Olini

auch: Plebanus, Pfarrer italienischer Name: Giovanni

Gedenktag katholisch: 9. August
oder 21. Mai

Name bedeutet: Gott ist gnädig (hebr.)

Priester
* 1216
† 1300 (?) in Venedig in Italien


Johannes war Priester und wirkte an der Kirche San Giovanni Decollato in Venedig. Erzählt wird, dass er v. a. bei einer Pestepidemie vielen Menschen half und deshalb der lebendige Heilige genannt wurde.

Der unverweste Leichnam von Leo in Vodnjan
Der unverweste Leichnam von Leo in Vodnjan

Johannes wurde in der Kirche S. Sebastiano in Venedig bestattet, sein Grab wurde zum Wallfahrtsort für Menschen, die Hilfe bei unheilbaren Krankheiten suchten. Nachdem ein Bischof die Verehrung verbot, wurde sie durch Dekret von Papst Bonifacius IX. im Jahr 1400 wieder erlaubt. Der Bollandist Janning sah 1686 seinen Leib, zwar sehr eingetrocknet, aber sonst noch vollständig erhalten, in priesterlicher Kleidung. Am 21. Mai 1644 wurde Johannes' Leichnam erstmals übertragen, um 1818 wurde er nach Vodnjan in Istrien gebracht, als Venedig der Angriff Napoleons drohte und der Maler Gaetano Gresler ihn in Sicherheit brachte, zusammen mit den heute ebenfalls in Vodnjan verwahrten Körpern von Leo Bembo und Nikolosa Bursa; die drei seien die am besten erhaltenen Mumien Europas.

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 09.09.2015

Quellen:
• Marijan Jelenić: Das Phenomen (sic!) von Vodnjan. Faltblatt, 2008
• Vollständiges Heiligenlexikon …, 3. Band: [I]K-L. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1869

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.