Ökumenisches Heiligenlexikon

Joseph Alois Faller

französischer Name: Joseph Aloyse

Gedenktag katholisch: 23. November

Name bedeutet: J: Gott hat hinzugefügt (hebr.)
A: der ganz Weise (latein. Form von Alwis, althochdt.)

Priester, Ordensgründer
* 8. Mai 1816 in Barr im Elsass in Frankreich
23. Novermber 1894 in St-Cosme im Elsass in Frankreich


Joseph Alois Faller, Sohn eines Gerbereibesitzers, besuchte das von den Jesuiten geführte Kolleg St. Michael in Fribourg in der Schweiz und trat 1840 in den Orden ein, musste das Noviziat aber aus Gesundheitsgründen abbrechen. 1842 wurde er in Straßburg zum WeltpriesterWeltpriester - oder auch Diözesanpriester - sind in der römisch-katholischen Kirche alle Priester, die keinem Orden angehören. geweiht. Seine erste Pfarrstelle verließ er 1843, um ins Kloster Oelenberg der Trappisten in Reiningue einzutreten, doch erwies sich seine Gesundheit wieder als zu schwach und er wirkte wieder in verschiedenen Gemeinden als Pfarrer. Nachdem der Versuch, 1850 in seiner Gemeinde St-Cosme eine Männerkongregation zu gründen, aus finanziellen Gründen gescheitert war, gründete er 1851 im Nachbarort Bellemagny die Schwestern der Ewigen Anbetung nach der Regel der Benediktiner, die ihre Aufgabe in der Anbetung der Sakramente, insbesonder der EucharistieDie Eucharistie - von griechisch „ευχαριστειν, Dank sagen” - vergegenwärtigt das heilvolle Sterben Jesu Christi. Die Römisch-Katholische, die Orthodoxe und die Anglikanische Kirche nennen diese Mahlfeier im Anschluss an 1. Korintherbrief 11, 24 Eucharistie, die Evangelischen Kirchen sprechen von „Abendmahl” im Anschluss an Markusevangelium 14, 17 und 1. Korintherbrief 11, 23. und in caritativem Handeln sehen. Er leitete den Orden 38 Jahre lang, der 1862 päpstlich anerkannt wurde. Noch zu Lebzeiten von Faller wurden Niederlassungen in Frankreich und in Nordamerika gegründet.

Kapelle</a> und erstes Mutterhaus in Bellemagny
Kapelle und erstes Mutterhaus in Bellemagny

In seiner Gemeinde St-Cosme, wo Faller seine letzten Lebensjahre verbrachte, gründete er auch ein Waisenhaus.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 22.07.2021

Quellen:
• Ekkart Sauser. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. XVII, Herzberg 2000
• Infotafel an der Kapelle in Bellemagny

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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