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Ökumenisches Heiligenlexikon

Kasimir Grelewski

polnischer Name: Kazimierz

Gedenktag katholisch: 9. Januar
nicht gebotener Gedenktag im Erzbistum München-Freising: 12. Juni
in Polen als Märtyrer der deutschen Besatzung 1939 bis 1945: 12. Juni

Name bedeutet: Stifter des Friedens (slawisch)

Priester, Märtyrer
* 20. Januar 1907 in Dwikozy bei Sandomierz in Polen
† 9. Januar 1942 Dachau in Bayern


Kasimir Grelewski
Kasimir Grelewski

Kasimir war der jüngste von drei Söhnen von Michal Grelewski und seiner Frau Eufrozyna Grelewski, einer der Brüder war Stefan Grelewski. Kasimir besuchte das Gymnasium und das Priesterseminar in Sandomierz. 1929 wurde er in der Klosterkirche St. Katharina in Bodzentyn im Heiligkreuzgebirge zum Priester geweiht und dann KaplanEin Kaplan (von lateinisch capellanus, „der einer Hofkapelle zugeordnete Kleriker”) ist im deutschen Sprachraum ein römisch-katholischer Priester in den ersten Jahren nach seiner Weihe, der in der Regel noch einem erfahrenen Pfarrer unterstellt ist. In manchen Bistümern wird er Vikar genannt - dies ist die Bezeichnung des kanonischen Kirchenrechts von 1983 - in anderen Kooperator. und Präfekt an der Grundschule Jan Kochanowski in Radom wie zuvor schon sein Bruder. Nach der Besetzung durch die Deutschen wurden die Mittelschulen in Radom geschlossen; Kasimir erteilte nun gegen das Verbot im Geheimen Religionsunterricht und engagierte sich in wohltätiger Arbeit, besonders in einem Waisenhaus für Kinder. Im Januar 1941 wurde er zusammen mit seinem Bruder von den Deutschen verhaftet und in Radom ins Gefängnis in der Kosciuszko­Straße gesteckt, wo er Folter erlitt, dann ins Übergangslager nach Skarżysko Kościelne gebracht, schließlich ins Konzentrationslager nach Auschwitz. Im April 1941 wurde er zusammen mit seinem Bruder ins Konzentrationslager in Dachau verlegt, wo er erleben musste, wie sein geschwächter Bruder nach wenigen Tagen in seinen Armen starb.

Ein mitgefanfener polnischer Pfarrer berichtete, wie eines Tages der Kapo Kasimir Grelewski so hart schlug, dass er zu Boden stürzte. Als er aufstand machte er vor seinem Peiniger das Kreuzeszeichen wie zum Segen und sagte: Möge der Herr dir vergeben. Dies reizte den Zorn des Kapos noch mehr, er stürzte sich wieder auf ihn, schlug ihn und warf ihn wieder auf den Boden mit dem Ausruf Ich schicke dich gleich zu deinem Gott! Nachdem Kasimir Grelewski wieder aufstand begann er das alte Mariengebet zu sprechen: Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir, o heilige Gottesmutter …

Kasimir Grelewski wurde dann zusammen mit zwei anderen Priestern, darunter Josef Pawłowski, erhängt oder erschossen.

Kanonisation: Kasimir Grelewski wurde zusammen mit seinem Bruder und weiteren 106 polnischen Märtyrern des 2. Weltkrieges am 13. Juni 1999 durch Papst Johannes Paul II. bei seiner Pilgerreise nach Polen in Warschau seliggesprochen.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 06.01.2018

Quellen:
• http://www.santiebeati.it/dettaglio/36760
• https://pl.wikipedia.org/wiki/Kazimierz_Grelewski
• Monika Neudert, www. selige-kzdachau.de mit Dank an Klemens Hogen-Ostlender, E-Mail vom 2. Januar 2018

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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