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Ökumenisches Heiligenlexikon

Kerkyra

Gedenktag katholisch: 29. April

Gedenktag orthodox: 28. April, 29. April

Name bedeutet: der Kutter, das Schnellschiff (griech. - semitisch)

Jungfrau, Märtyrerin
† 63 auf Kerkyra / Korfu in Griechenland


Athansios-Kirche mit Resten des früheren Stadtturmes, im Stadtteil Palaiopolis von Korfu-Stadt, dem früheren Zentrum der Insel
Athansios-Kirche mit Resten des früheren Stadtturmes, im Stadtteil Palaiopolis von Korfu-Stadt, dem früheren Zentrum der Insel

Kerkyra, die 15-jährige Tochter des Statthalters Kerkyllinos von Korfu, sah, wie die Sieben Diebe nach ihrem Bekenntnis zum Christentum in Halseisen vorgeführt wurden. Daraufhin bekannte auch sie sich zu Christus und verschenkte Perlen und Gold an die Armen. Ihr Vater ließ sie deshalb ins Gefängnis werfen und blutig schlagen, was sie als ihre Taufe in ihrem eigenen Blut ansah. Darauf schickte ihr Vater den Verbrecher Murinus zu ihr, um sie zur Abkehr zu bewegen - sie aber rettete Murinus vor einem bedrohlichen Bären und bekehrte ihn. Nun sollte Kerkyra zusammen mit dem Bären verbrannt werden, aber auch nach drei Tagen im Feuer wurde Kerkyra von den Soldaten unverletzt aufgefunden, deshalb schließlich mit Pfeilschüssen und Steinwürfen getötet.

Nach Kerkyras Tod wollte der Herrscher alle Christen auf der Insel Kerkyra vernichten. Unter ihnen wurden Zeno (Zinon), Eusebius, Neon und Vitalis lebendig verbrannt.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 18.07.2019

Quellen:
• Albrecht Berger: Kerkyllinos und Kerkyra oder: Wie Korfu christlich wurde. In: Sofia Kotzabassi und Giannis Mavromatis (Hg.): Realia Byzantina, Walter de Gruyter, Berlin 2009
• http://ocafs.oca.org/FeastSaintsViewer.asp?FSID=101217

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.