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Ökumenisches Heiligenlexikon

Konrad von Bayern

Gedenktag katholisch: 17. März
gebotener Gedenktag im Bistum Feldkirch
nicht gebotener Gedenktag im Erzbistum Bari-Bitonto
nicht gebotener Gedenktag im Zisterzienserorden: 9. Februar

Name bedeutet: der tapfere Berater (althochdt.)

Mönch
* um 1105 auf der Ravensburg, heute Veitsburg, in Ravensburg in Baden-Württemberg
† 17. März (?) 1154/1155 (?) in Modugno bei Bari in Italien


Konrad, Sohn von Welfenherzog Heinrich IX., dem Schwarzen und der Wulfhilde, der Tochter des sächsischen Herzogs Magnus Billung, wurde im Benediktinerkloster auf dem Martinsberg in Ravensburg ausgebildet und studierte dann in Köln. Dort lernte er Abt Arnold vom Zisterzienserkloster Morimond - im heutigen Fresnoy-en-Bassigny - in Burgund kennen, folgte ihm und trat in Morimond in den Orden ein. Von dort brach er 1124 zusammen mit Abt Arnold und einer Gruppe wohl vorwiegend deutscher Mönche auf, um im Heiligen Land ein Kloster zu gründen. Bernhard von Clairvaux untersagte aber im Namen von Stephan Harding diese Pilgerfahrt. Nachdem Abt Arnold 1125 in Flandern gestorben war, kehrte Konrad zunächst in sein Elternhaus zurück.

1147 traf Konrad im Kloster in Köln-Deutz Bernhard und folgte diesem nach Clairvaux - im heutigen Longchamp-sur-Aujon. 1151 ging er nach Bernhards Aufruf zum 2. Kreuzzug ins Heilige Land, um dort als geistlicher Ritter und Einsiedler zu leben. Als Bernhard 1153 krank wurde, sollte Konrad nach Clairvaux zurückkehren; auf der Rückreise starb er, als er sich in der Klause in Modugno bei Bari aufhielt.

Konrad wurde im Dom von Molfetta bei Bari bestattet; seine Reliquien liegen bis heute dort.

Kanonisation: Konrads Verehrung wurde am 7. April 1832 von Papst Gregor XVI. genehmigt.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 20.09.2015

Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl. Bd. 6. Herder, Freiburg im Breisgau 1997
• Walter Troxler. In: Friedrich-Wilhelm Bautz †, Traugott Bautz (Hg.): Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Bd. IV, Herzberg 1992
• http://www.orden.de/aktuelles/meldung/?tx_ignews_newsdetail%5Bnews%5D=3075&tx_ignews_newsdetail%5Baction%5D=show&tx_ignews_newsdetail%5Bcontroller%5D=News&cHash=f06d2b406306dd92fb8dbc3669ed22f5
• http://www2.fiu.edu/~mirandas/bios1142.htm#Bayern

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.