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Ökumenisches Heiligenlexikon

Longinus

Gedenktag koptisch: 27. Januar

Name bedeutet: der Lange (latein.)

Abt im Krystallkloster
* in Cilicien in der Türkei
† 27. Januar im 5. Jahrhundert


Longinus wurde in seiner Heimat Mönch, übersiedelte dann nach Syrien und von dort nach Ägypten, wo er im Krystallkloster Enaaton in Al-Zuǧāǧ aufgenommen wurde, zu dessen Abt er schon bald gewählt wurde. Nach dem Konzil von Chalkedon wurde er von den Abgesandten des Kaisers Marcianus gebeten, das Lehrschreiben des Papstes Leo I. mit seiner Ablehnung des Monophysitismus anzunehmen. Longinus legte das Dokument auf die Gräber verstorbener Mönche, woraufhin sich eine lebhafte Stimme der Ablehnung hören ließ; damit war ihm klar, dass an der hergebrachten Lehre festzuhalten und das Begehren des Kaisers abzulehnen sei. Infolge dieses Wunders wurden auch die Gesandten des Kaisers Mönche.

Manche Überluieferung bezeichnet Longinus als Freund von == Timotheus II. Ailuros, dem Nachfolger von == Dioskuros auf dem Stuhl des Patriarchen von Alexandria. Als Todestag wird auch der 28. Januar genannt.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 25.12.2015

Quellen:
• Bibliotheca sanctorum orientalium. Gir - Z: Vol II., Roma, Città Nuova, 1999. Dank an C.S., Brief vom 20. April 2013

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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