Ökumenisches Heiligenlexikon

Luigi Biraghi

1 Gedenktag katholisch: 11. August
gebotener Gedenktag im Erzbistum Mailand und bei den Marcellinen-Schwestern: 28. Mai

Name bedeutet: der ganz Weise (latein. Form von Alwis, althochdt.)

Priester, Ordensgründer
* 2. November 1801 in Vignate bei Mailand in Italien
11. August 1879 in Mailand in Italien


Luigi Biraghi
Luigi Biraghi

Luigi Biraghi, aufgewachsen in Cernusco sul Naviglio bei Mailand, studierte am Priesterseminar in Monza und am damaligen Priesterseminar in Mailand und wurde 1825 im Dom in Mailand zum Priester geweiht. Er wurde Lehrer und Spiritual am Seminar in Mailand und Mitglied im erzbischöflichen Rat. 1838 gründete er in Cernusco sul Naviglio zusammen mit Marina Videmari die Kongregation der Suore di Santa Marcellina, der Schwestern der heiligen Marcellina zur Ausbildung junger Menschen. Daneben widmete er sich Studien der Kirchengeschichte, der christlichen Archäologie und der Theologie. 1864 wurde er zum Vizepräfekten der Biblioteca Ambrosiana in Mailand ernannt. Bei der Eingliederung der Lombardei von österreichischer Herrschaft ins Königreich Italien förderte Biraghi Dialog und Frieden. Er starb nach einigen Monaten mit Problemen am Herzen im Gästehaus des 1854 gegründeten Kollegs der Marcellinen-Schwestern in Mailand.

Luigi Biraghi wurde auf dem Friedhof in Cernusco sul Naviglio bestattet, 1951 wurden seine Gebeine in das dortige Ordenshaus übertragen.

Die Marcellinen-Schwestern wurden 1899 päpstlich anerkannt, die Regel wurde 1910 endgültig von Papst Pius X. genehmigt. Die Schwestern wirken heute in Italien, in England, der Schweiz und Albanien, in Brasilien, Kanada, Mexiko und Benin.

Kanonisation: Luigi Biraghi wurde am 30. April 2006 durch Erzbischof Kardinal Dionigi Tettamanzi im Auftrag von Papst Benedikt XVI. auf dem Platz des Mailänder Doms seliggesprochen.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 01.05.2023

Quellen:
• https://it.wikipedia.org/wiki/Luigi_Biraghi - abgerufen am 17.03.2023
• https://www.santiebeati.it/dettaglio/92189 - abgerufen am 06.03.2023

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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