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Ökumenisches Heiligenlexikon

Maria Marcelina von der unbefleckten Empfängnis Darowska

Taufname: Marcelina Kotowicz
auch: Marcellina

Gedenktag katholisch: 5. Januar

Name bedeutet: dem (römischen) Kriegsgott Mars geweiht (latein.)

Bischof von Lescar
* 16. Januar 1827 in Shuliaki bei Uman' in der Ukraine
† 5. Januar 1911 in Yazlovets' bei Ternopil in der Ukraine


Marcelina Kotowicz wurde im damals russisch besetzten Shuliaki in Podolien als Tochter des wohlhabenden Gutsbesitzers Jan Kotowicz und seiner Frau Maksymilia geboren. Ab dem zwölften Lebensjahr besuchte sie drei Jahre lang eine Schule in Odessa, dann arbeitete sie in der Verwaltung der Landgüter ihres Vaters. Dessen Wunsch gemäß heiratete sie 1849 den Gutsbesitzer Karol Darowski, der aber schon 1852 starb; nachdem einige Monate später auch ihr Sohn starb und ihr nur die Tochter Karolina blieb, vertraute sie sich Maria an und gelobte, das weltliche Leben zu verlassen. Nach Aufenthalten in Berlin und Paris aus gesundheitlichen Gründen ging sie 1853 nach Rom, wo sie den traf sie den Resurrektionistenpater Hieronym Kajsiewicz traf, vor dem sie 1854 ihre Gelübde ablegte und den Ordensnamen Maria Marcelina von der unbefleckten Empfängnis annahm.

Zusammen mit der Nonne Józefa Karska gründete sie 1857 die Kongregation der Schwestern der unbefleckten Empfängnis der Heiligen Jungfrau Maria zur Ausbildung und Unterstützung polnischer Mädchen und Frauen. Nach einem Beginn mit nur vier Schwestern und dem Tod der Mitbegründerin 1860 übernahm Marcelina die Leitung des Ordens, der 1863 nach Yazlovets' übersiedelte. Dort wurde das Kloster in der ihr überlassenen Schlossruine eingerichtet und eine erste Mittelschule für Mädchen aufgebaut. Der Orden wurde 1863 vorläufig, 1874 endgültig vom Papst anerkannt, 1889 wurde die Ordensregel genehmigt. Mit der Gründung weiterer Klöster wurden auch Kindergärten und Grundschulen in ländlichen Gegenden gegründet. Bei Marcelinas Tod nach längerer Krankheit umfasste der Orden sieben Klöster mit 350 Nonnen.

Der Orden ist heute in Polen, Weißrussland und der Ukraine in der Ausbildung junger Menschen tätig.

Kanonisation: Am 6. Oktober 1996 wurde Marcelina Darowska von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 09.03.2016

Quellen:
• https://de.wikipedia.org/wiki/Marcelina_Darowska
• http://newsaints.faithweb.com/year/1911.htm

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.