Ökumenisches Heiligenlexikon

Maria Anna Josepha a Jesus Lindmayr

Taufname: Maria Anna

Gedenktag katholisch: 6. Dezember

Name bedeutet: M: die Beleibte / die Schöne / die Bittere / die von Gott Geliebte (aramäisch)
A: die Begnadete (hebr.)

Mystikerin, Nonne
* 24. September 1657 in München in Bayern
6. Dezember 1726 in München in Bayern


Maria Anna Lindmayr, um 1700
Maria Anna Lindmayr, um 1700

Maria Anna war eines der 15 Kinder des herzoglichen Kammerdieners Franz Lindmayr und der Eva Maria geb. Prämer und wurde tief religiös erzogen. 1693 wurde sie Tertiarin im Karmeliterorden und versorgte nach dem frühen Tod ihrer Eltern die Geschwister; drei ihrer Brüder wurden Priester, eine Schwester trat dem Karmeliterorden bei. Maria Anna wurden Visionen zuteil, die ihre mystische Begabung förderten. 1704 bewog sie Adel, KlerusEin Kleriker ist in der orthodoxen, katholischen, anglikanischen und altkatholischen Kirche ein geweihter Amtsträger, der eine der drei Stufen des Weihesakraments - Diakon, Priester oder Bischof - empfangen hat. Im Unterschied zu den Klerikern bezeichnet man die anderen Gläubigen als Laien. Angehörige von Ordensgemeinschaften gelten, wenn sie nicht zu Priestern geweiht sind, als Laien und in der Orthodoxie als eigener geistlicher Stand. In den protestantischen Kirchen gibt es keine Unterscheidung von Klerus und Laien. und Bürgerschaft von München zu dem Gelübde, bei Verschonung der Stadt vor den Wirren des Spanischen Erbfolgekrieges eine der Heiligen Dreifaligkeit geweihte Kirche zu errichten, deren Bau dann tatsächlich 1711 bis 1718 ausgeführt wurde; diese Dreifaltigkeitskirche wurde die Kirche des dort 1711 gegründeten Klosters der Karmelitinnen, in das Maria Anna 1713 mit dem Ordensnamen Josepha a Jesus eintrat. 1716 wurde sie zur Priorin gewählt; als man sie 1722 zu einer dritten Amtszeit drängte, lehnte sie ab und wurde Novizenmeisterin.

Josepha a Jesus geißelte sich selbst durch Nahrungsentzug, Tragen von Stachelketten, durch Rutenschläge oder Schlafen auf Brennnesseln, nach manchen Zeugnissen soll sie auch mit den Wundmalen Jesu gezeichnet worden sein. 1721 wurde sie von Maria Kreszentia Höß aufgesucht und um Rat gefragt. Am Ende ihres Lebens wurde sie blind und starb nach längerer Krankheit.

Als 1802 wurde das Karmelitinnenkloster in Münchnen säkularisiert wurde, gingen die dort verwahrten Gebeine von Josepha a Jesus verloren.

Kanonisation: Das Verfahren zur Seligsprechung von Josepha a Jesus Lindmayr wurde eingeleitet.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 26.08.2020

Quellen:
• Lindmayr-Freundeskreis: Maria Anna Lindmayr. Faltblatt, München o. J. (2020)
• https://de.wikipedia.org/wiki/Maria_Anna_Lindmayr

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.








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