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Ökumenisches Heiligenlexikon

Maria Corsini Beltrame Quattrocchi

Gedenktag katholisch: 25. November
26. August (Todestag)

Name bedeutet: die Beleibte / die Schöne / die Bittere / die von Gott Geliebte (aramäisch)

engagierte Laiin
* 24. Juni 1884 in Serravalle, Ortsteil von Bibbiena bei Arezzo in Italien
† 26. August 1965 in Florenz in Italien


Alois Beltrame Quattrocchi und Maria Corsini Beltrame Quattrocchi
Alois Beltrame Quattrocchi und Maria Corsini Beltrame Quattrocchi

Nachdem Maria Alois Beltrame Quattrocchi kennengelernt hatte, weil ihr Vater mit der Familie Quattrocchi befreundet war, heirateten die beiden am 25. November 1905 - daher der gemeinsame Gedenktag - in der Basilika Santa Maria Maggiore in Rom; das Ehepaar bekam dann vier Kinder; die beiden Söhne wurden Priester, die erste Tochter Benediktinernonne; bei der vierten Schwangerschaft rieten die Ärzte aus medzinischen Gründen zu einer Abtreibung, die beide verweigerten - die Tochter wurde dann 88 Jahre alt. Maria schrieb verschiedene Bücher über Erziehungsfragen, veranstaltete Ehevorbereitungskurse für Verlobte und arbeitete im 2. Weltkrieg als Krankenschwester. Beide hatten sich dem Dritten Orden der Franziskaner angeschlossen und waren aktiv in der Katholischen Aktion. Zudem engagierten sie sich in der Organisation UNITALSI, deren Aufgabe es ist, Kranke und Behinderte nach Lourdes und an andere Wallfahrtsorte zu begleiten. Nach dem Tod ihres Mannes lebte Maria wieder in Serravalle.

Alois Beltrame Quattrocchi und Maria wurden im Santuario Madonna del Divino Amore in Rom bestattet, wo ihnen in der Unterkirche eine Kapelle geweiht ist.

Kanonisation: Maria Corsini Beltrame Quattrocchi wurde zusammen mit ihrem Mann am 21. Oktober 2001 von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen.

Das Santuario Madonna del Divino Amore in Rom ist täglich von 7 Uhr bis 20 Uhr geöffnet. (2017)





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 29.07.2018

Quellen:
• https://it.wikipedia.org/wiki/Maria_Corsini

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.