Ökumenisches Heiligenlexikon

Maria vom Schutz des heiligen Johannes Giner Gomis

Taufname: María Cinta Asunción

Gedenktag katholisch: 13. November
gebotener Gedenktag bei den Claretinerinnen
nicht gebotener Gedenktag bei den Claretinern

Name bedeutet: die Beleibte / die Schöne / die Bittere / die von Gott Geliebte (aramäisch)

Ordensfrau
* 4. Januar 1874 in Tortosa in Spanien
13. November 1936 am Strand Portichol in Tavernes de la Valldigna bei Valencia in Spanien


María Cinta Asunción war eine Tochter unter 14 Kindern von Joaquim Giner und Salvadora Gomis. Sie war von schwacher Gesundheit und wurde am Kolleg Maria Immaculata der == Claretinerinnen in Tortosa ausgebildet. 1892 trat sie in den Orden ein mit dem Ordensnamen Maria vom Schutz des heiligen Johannes. Sie arbeitete dann als Lehrerin in Carcaixent bei Valencia und gründete das Kolleg der Claretinerinnen in Puerto de Sagunto bei Valencia. 1926 wurde sie Priorin dieses Klosters. Schon 1931 gab es Auseinandersetzungen mit revolutionären Hafenarbeitern, die das Kloster und die Schule angegriffen; Maria vom Schutz des heiligen Johannes organisierte die Evakuierung und brachte dann die Schwestern nach Carcaixent. Ab 1932 nahmen die antiklerikalen Prozesse zu, Klöster in den Nachbarstädten wurden geschlossen, auch das in Carcaixent wurde auf eine mögliche neue Evakuierung vorbereitet.

alter Turm am Strand Portichol in Tavernes de la Valldigna
alter Turm am Strand Portichol in Tavernes de la Valldigna

Am 13. Mai 1936 wurde das Kloster in Puerto de Sagunto in Brand gesteckt, die Schwestern flüchteten zu Verwandten, Maria vom Schutz des heiligen Johannes ging zu ihrer Schwester Assumpció. Nach einigen Durchsuchungen durch Milizsoldaten ging sie ins Haus ehemaliger Schüler, wo sie am 13. November gefunden und am Strand Portichol erschossen wurde.

Kanonisation: Maria vom Schutz des heiligen Johannes Giner Gomis wurde am 11. März 2001 durch Papst Johannes Paul II. zusammen mit weiteren 232 Märtyrern des Spanischen Bürgerkrieges seliggesprochen.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 13.06.2020

Quellen:
• https://ca.wikipedia.org/wiki/Maria_Giner_i_Gomis
• http://www.santiebeati.it/dettaglio/93432

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.








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