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Ökumenisches Heiligenlexikon

Martina von Rom


Die Tochter eines römischen Konsuls sollte der Überlieferung zufolge unter Kaiser Alexander Severus im Apollo-Tempel opfern, aber vor der Statue schlug die sich als Christin bekennende Martina ein Kreuz: Das Götterbild zerbarst, der Tempel stürzte ein. Martina wurde nun einer Reihe von Foltern überantwortet; himmlischer Beistand half ihr, sie zu überstehen. Sie wurde gegeißelt und mit Haken gerissen, dann im Amphitheater den Tieren vorgeworfen; aber der Löwe, der sie verschlingen sollte, legte sich ihr zu Füßen. Als Martina auf einen Holzstoß gestellt wurde, erlosch das Feuer durch einen Gewitterregen; schließlich wurde sie enthauptet.

Martinas Fest wird in Rom erst 740 zum erstenmal erwähnt. Papst Hadrian I. stiftete um 785 Gaben für eine ihr und Lukas geweihte Kirche am Forum Romanum; 1634 wurden angeblich ihre Überreste in einem Tonsarg gefunden; Papst Urban VIII. ließ daraufhin diese Kirche SS. Luca e Martina wieder herstellen. Ihre Leidensgeschichte ist sehr spät verfasst und der von Tatjana nachgebildet.

Attribute: mit einem Löwen, enthauptet
Patronin von Rom; der stillenden Mütter
Bauernregel: Bringt Martina Sonnenschein, / hofft man auf viel Korn und Wein.
Bringt Martina Sonnenschein, / hofft man auf viel Frücht' und Wein.
Scheint an Martina die Sonne mild, / ist sie der guten Ernte Bild.

Acta Sanctorum

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 11.09.2015
korrekt zitieren:
Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/969828497 abrufbar.

Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Hiltgard L. Keller: Reclams Lexikon der Heiligen und der biblischen Gestalten. Reclam, Ditzingen 1984
• http://www.bauernregeln.net/januar.html
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 6., Herder, Freiburg im Breisgau 1997