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Ökumenisches Heiligenlexikon

Nemesia Valle

Taufname: Julia - italienisch: Giulia

Gedenktag katholisch: 18. Dezember

Name bedeutet: nach der (altgriech.) Göttin der Gerechtigkeit und Rache (griech. - latein.)

Ordensfrau
* 26. Juni 1847 in Aosta in Italien
18. Dezember 1916 in Borgaro Torinese bei Turin in Italien


Nemesia Valle
Nemesia Valle

Julia, Tochter des Reiseverkäufers Anselmo Valle und der Modistin Maria Cristina Dalbard, wurde noch am Tag ihrer Geburt in der Kirche Sant'Orso in Aosta getauft. 1850 zog die Familie nach Besançon; zwei Jahre später, als Julia erst fünf Jahre alt war, starb die Mutter, Julia kam zu den Großeltern. Im Alter von elf Jahren trat sie ins Internat der Internat der Barmherzigen Schwestern ein; nach Abschluss der Ausbildung ging sie zu ihrem Vater zurück, der wieder geheiratet hatte und nun in Pont-Saint-Martin im Aostatal lebte. Einer vom Vater arrangierten Ehe verweigerte sie sich und trat 1866 in Vercelli ins Kloster Santa Margherita der Barmherzigen Schwestern ein mit dem Ordensnamen Nemesia nach dem frühchristlichen Märtyrer Nemesius.

Nemesia wurde dann nach Tortona berufen, arbeitete in der Schule, im Internat und im Waisenhaus und wurde zur Oberin gewählt. Dort lernte sie Ludwig Orione und == Theresia Grillo Michel kennen und arbeitete mit diesen zusammen. 1903 wurde sie Novizinnenmeiserin im Kloster in Borgaro Torinese bei Turin und bildete innerhalb von 13 Jahren fünfhundert Novizinnen aus. Die Provinzoberin kritisierte sie, forderte strengere Methoden und machte ihr öffentlich Vorwürfe: Nemesia trug stillschweigend manche Demütigungen. Im Herbst 1916 bekam sie eine schwere Lungenentzündung, an der sie schließlich starb.

Nemesia wurde in Borgaro Torinese in der Kirche der Barmherzigen Schwestern bestattet.

Kanonisation: Nemesia wurde am 25. April 2004 durch Papst Johannes Paul II. seliggesprochen.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 24.10.2019

Quellen:
• https://fr.wikipedia.org/wiki/Giulia_Nemesia_Valle

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.