Nikolaus Barré
französischer Name: Nicolas
Gedenktag katholisch: 31. Mai
gebotener Gedenktag im Paulanerorden: 21. Oktober
nicht gebotener Gedenktag bei den Brüdern der christlichen Schulen: 21. Oktober
Name bedeutet: der Sieger über das / aus dem Volk (griech.)
Was auch immer geschieht, sei immer in Frieden und vertraue auf Gott, es wird dir geschehen gemäß deinem Glauben, deiner Hoffnung und deiner Liebe und weit darüber hinaus.
Nikolaus Barré: Maxime für die Richtung der Seelen, Brief 61
Wir müssen uns mehr darauf konzentrieren, das Gute zu etablieren, anstatt das Böse zu zerstören. Wenn das Gute etabliert ist, wird das Böse nicht mehr bestehen können.
Nikolaus Barré: Maxime für die Richtung der Seelen, Brief 17
Je mehr wir mit Gott vereint sind, desto mehr Kraft und Einfluss erhalten wir, da er die Quelle und das Meer ist.
Nikolaus Barré: Maxime für die Richtung der Seelen, Brief 27
Nikolaus Barré war das älteste von fünf Kindern einer wohlhabenden Kaufmannsfamilie. Er studierte bei den
Jesuiten. 1640 trat er dem Paulanerorden bei,
1645 wurde er zum Priester geweiht und wirkte dann als Theologieprofessor und Bibliothekar im damaligen
Konvent des Minimes de la place Royale - von
dem Teile er Kirchenfassade erhalten sind - in Paris. 1655 wurde er aufgrund von Krankheit zur Erholung nach Hause in seine
Heimatstadt geschickt. Ab 1659 wirkte er als
Pfarrer in Rouen und lebte dort im damaligen
Paulanerkloster - heute wird es von Nonnen der
Benediktinerinnen de l'Adoration perpétuelle du Très-Saint-Sacrement
bewohnt.
Nikolaus kümmerte sich besonders zusammen mit einigen jungen Männern und Frauen um die Erziehung armer Kinder, die in
Sotteville-lès-Rouen unterrichtet wurden.
Sœurs de l'Enfant Jésusin Rouen
Barré setzte diese Initiative in Rouen fort und gründete eine erste Gemeinschaft von Frauen, die ihm halfen, daraus wuchs
die - heute dort nicht mehr vertretene - Gemeinschaft der
Sœurs de l'Enfant Jésus
, der Schwestern
vom Kinde Jesus
mit ihrer
ersten Unterkunft nahe des damaligen
Paulanerklosters. 1675 kehrte er nach Paris zurück
und setzte seine Gründungen von Volksschulen und Gemeinschaften in der Rue Saint-Maur fort; um die Ecke ist heute ist das
Mutterhaus der Sœurs de l'Enfant Jésus de Saint-Maur
- sie nennen sich inzwischen Sœurs de l'Enfant Jésus - Nicolas Barré
. Als Ratgeber unterstützte er
Johannes-Baptist de La Salle.
Die Kirche des ehemaligen
Paulanerklosters - heute der Benediktinerinnen
de l'Adoration perpétuelle du Très-Saint-Sacrement
ist heute auch Gedenkstätte für Nikolaus Barré.
Kanonisation:
Nikolaus Barré wurde am 7.März 1999 durch Papst
Johannes Paul II. seliggesprochen.
Die
Kirche des ehemaligen
Paulanerklosters - heute der Benediktinerinnen
de l'Adoration perpétuelle du Très-Saint-Sacrement
ist mittwochs bis freitags von 10 Uhr bis 12 Uhr und von 15.30 Uhr bis
17.30 Uhr, zudem samstags von 15.30 Uhr bis 17.30 Uhr geöffnet. (2026)
Heiligenlexikon
als USB-Stick oder als DVD
Unterstützung für das Ökumenische Heiligenlexikon
Artikel des Ökumenischen Heiligenlexikons bei Google gezielt anzeigen
Seite zum Ausdruck optimiert
Unser Reise-Blog:
Reisen zu den Orten, an denen die
Heiligen lebten und verehrt werden.
Empfehlung an Freunde senden
Artikel kommentieren / Fehler melden
Fragen? - unsere FAQs antworten!
Impressum - Datenschutzerklärung
Schauen Sie sich zufällige Biografien an:
Aurea von San Millan
Donewald von Ogiluy
Samthann von Clonbroney
Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 30.06.2026
Quellen:
• https://fr.wikipedia.org/wiki/Nicolas_Barr%C3%A9_%28pr%C3%AAtre%29 - abgerufen am 18.07.2023
https://fr.wikipedia.org/wiki/S%C5%93urs_de_l%27Enfant_J%C3%A9sus_%E2%80%93_Providence_de_Rouen - abgerufen am 30.06.2026
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der
Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über
https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.