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Ökumenisches Heiligenlexikon

Petroc von Cornwall

auch: Petrock, Pedrog, Perrec
französicher Name: Perreux

Gedenktag katholisch: 4. Juni
bedacht im Keltischen Hochgebet I

Name bedeutet: ?

Einsiedler, Klostergründer und Abt in Padstow
* ? bei Cardiff (?) in Wales
564 in Little Petherick in Cornwall in England


Petroc war Königssohn, möglicherweise waren König Glywys / Gundleus von Glywysing - der Gegend um Cardiff - und seine Frau Gundleus seine Eltern und damit Cadocus von Llancarfan sein Bruder. Petroc wurde in Irland ausgebildet, trat in ein Kloster ein, blieb dort 20 Jahre lang als Gelehrter und wurde Lehrer von Kevin von Wicklow. Nach einer Wallfahrt nach Rom und Jerusalem - einer Legende zufolge kam er sogar bis nach Indien, wo er einen Wolf gezähmt habe - gründete Petroc um 500 ein Kloster im später nach ihm benannten Petrocs-Stow - dem heutigen Padstow - in Cornwall, wo ihm jetzt die Kirche geweiht ist. Zahlreiche Heiden bekehrte er, der das Kloster als Abt leitete, der Überlieferung zufolge durch seine Lehre und durch Wunder zum Christentum, darunter König Konstantin von Dumnonia.

Dann ging Petroc ins nahe Bodmin - wo ihm ebenfalls die Kirche geweiht ist und gründete auch dort ein Kloster. Er starb im Haus einer Familie mit dem Namen Rovel - wohl der heutigen Treravel-Farm nahe Little Petherick.

Petroc wurde in Petrocs-Stow bestattet, später wurden seine Gebeine nach Bodmin übertragen. Dort wurden diese 1177 entwendet und in Mevennus' Kloster nach St-Méen-le-Grand in der Bretagne gebracht; der englische König Heinrich II. ordenete aber bald schon ihre Rückführung nach Bodmin an. Um 1360 entstand Petrocs stark legendäre Lebensgeschichte. In der englischen Reformation wurde der Elfenbeinschrein mit den Reliquien von Petroc ins Meer geworfen, aber später ans Land gespült, deshalb sind sie noch immer in Bodmin zu sehen.

In Cornwall ist heute die gemeinnützige Petroc's Society tätig zur Bekämpfung von Obdachlosigkeit.

Patron von Cornwall





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 13.10.2019

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 4. Band: M-P. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1875
• https://en.wikipedia.org/wiki/Saint_Petroc

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.