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Ökumenisches Heiligenlexikon

Proculus von Terni

Gedenktag katholisch: 14. April
Übertragung der Gebeine: 6. Juni

Name bedeutet: Mann aus der Ferne (latein.)

Glaubensbote, Bischof von Terni (?), Märtyrer
* in Athen in Griechenland
† 273 (?) in Terni in Italien


Proculus wurde der Legende nach von Bischof Valentin von Terni bekehrt und bestattete ihn nach dessen Martertod zusammen mit seinen Gefährten Ephebus (Ephibius) und Apollonius, die wie er aus Athen gekommen waren. Alle drei waren Schüler des Rhetors Craton; nachdem Valentin dessen verkrüppelten Sohn geheilt hatte, bekehrten sie sich ob dieses Wunders zum Christentum und wirkten dann als Glaubensboten. Deshalb wurde auch sie gefangen genommen, gefoltert und ermordet.

Das Martyrologium des Hieronymus nennt Proculus mehrfach. Im 6. Jahrhundert wurde sein Grab im Bistum Ferentium / Ferento - heute Ruinen bei Viterbo - verehrt. Vor 700 entstand die Legende des Valentin, in der Proculus und seine Gefährten seine Bestatter wurden. Spätere Legenden machten Proculus zum Bischof von Terni; er erscheint in der Bischofsliste als vierter Amtsinhaber für die Jahre 304 bis 310 und Nachfolger von Valentin; als solcher taucht er auch in der Legende des Proculus von Bologna auf.

Patron von Terni





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 27.01.2019

Quellen:
• Lexikon für Theologie und Kirche, begr. von Michael Buchberger. Hrsg. von Walter Kasper, 3., völlig neu bearb. Aufl., Bd. 8. Herder, Freiburg im Breisgau 1999
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 2. Band: E-H. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1861

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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