Ökumenisches Heiligenlexikon

Rathold von Aibling

Gedenktag katholisch: 2. November

Name bedeutet: der mit Rat Waltende (althochdt.)

Einsiedler, Priester
* in Aibling, heute Bad Aibling in Bayern
950im 10. Jahrhundert am Georgenberg bei Stans in Österreich


Rathold aus dem mit zahlreichen Hochadelsfamilien wie den Staufern und Welfen verwandten Geschlecht der Rapotonen hatte von einer Wallfahrt ein Bild der Maria in seine um 950 gegründete Zelle am Georgenberg bei Stans in Tirol mitgebracht.

Kopie des Gnadenbildes vom Georgenberg, 1934 erstellt, in der Kirche des Klosters in Fiecht
Kopie des Gnadenbildes vom Georgenberg, 1934 erstellt, in der Kirche des Klosters in Fiecht

Zu Ratholds Marienbild am Georgenberg wurde alsbald eine bis heute anhaltende Wallfahrt unternommen. Vor 1141 erhielt das Kloster von den Herren von Schlitters das gesamte Achental vermacht, 1138 wurde das Kloster durch Bischof Reginbert von Brixen in eine Benediktinerabtei umgewandelt. Um 1310 begann die Verehrung einer Reliquie des Blutes Christi. Nach einem Brand im Jahr 1705 wurde das Kloster ins Tal nach Fiecht verlegt, der Georgenberg blieb Wallfahrtsort.

Kloster Georgenberg
Kloster Georgenberg

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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 11.09.2020

Quellen:
• Vera Schauber, Hanns Michael Schindler: Heilige und Patrone im Jahreslauf. Pattloch, München 2001
• Stiftskirche St. Josef - Benediktinerabtei St. Georgenberg-Fiecht. Kunstverlag Peda, Passau 2001

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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