Ökumenisches Heiligenlexikon

Wilfrida von Wilton

auch: Wulfritha, Wulfthryth, Vulfridis, Wulfrida, Wulftruda, Wulftrudis

Gedenktag katholisch: 9. September

Name bedeutet: die zum Frieden Willige (althochdt.)

Äbtissin in Wilton
22. Juli um 988 in Wilton bei Salisbury in England


Buchmalerei, um 1320, aus der Rollchronik mit der Genealogie der Könige von England, in der British Library in London
Buchmalerei, um 1320, aus der Rollchronik mit der Genealogie der Könige von England, in der British Library in London

Wilfrida war Nonne im Kloster Wilton der Benediktiner. 959 wurde sie daraus von König Edgar entführt und dann zwei Jahre lang in seinem Palast in Kemsing festgehalten; aus dieser Verbindung wurde die Tochter Edith geboren. 961/962 ging Wilfrida zurück in ihr Kloster und erzog dort Editha. Wilfrida wurde Äbtissin ihres Klosters, das von König Edgar dann reich beschenkt wurde. Sie nutzte ihren Reichtum, um die Sammlung der Reliquien in Wilton aufzubauen. Durch ihre königlichen Verbindungen konnte sie ihr Kloster auch schützen, so erreichte sie die Freilassung von zwei gefangen genommenen Priestern.

Das Kloster Wilton wurde 1539 in der Reformation aufgelöst.





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Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 26.12.2022

Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 5. Band: Q-Z. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, Fortgesetzt von J. N. Ginal, B. Schmid'sche Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1882
• https://catholicsaints.info/saint-wilfrida - abgerufen am 25.12.2022
• http://www.katolsk.no/biografier/historisk/wwilton - abgerufen am 25.12.2022
• https://en.wikipedia.org/wiki/Wilton_Abbey - abgerufen am 25.12.2022

korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.info/1175439177 und http://d-nb.info/969828497 abrufbar.


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