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Ökumenisches Heiligenlexikon

Einführung Verzeichnis der Übersichten

13. März

1. † wohl an einem 13. März, um 304, legte in Nikomedien in Bithynien, Izmit, eine ganze Familie ihr Blutzeugnis ab, der heilige Priester und Märtyrer Makedonios, seine heilige Ehefrau und Märtyrin Patricia und deren heilige Tochter, die Jungfrau und Märtyrin Modesta.

2. † wahrscheinlich an einem 13. März, im 4. Jahrhundert, wurde in Hermopolis am Nil in Ägypten, zum Blutzeugen, der heilige Märtyrer Sabinus, Abubus, der, nach vielerlei Folterungen, schließlich in den Nil geworfen, ertrank.

3. † am Donnerstag, dem 13. März 559, wurde zur Blutzeugin in Persien, die heilige Märtyrin Christina von Persien, die mit Ruten ausgepeitscht wurde und so, unter der Herrschaft des Schah von Persien Chosroë I., ihr Lebensopfer vollendete.
Siehe auch 17. April, 330

4. † an einem 13. März im 6. Jahrhundert, entschlief in Poitiers, der heilige Bischof Pientius von Poitiers, welcher der heiligen Königin Radegundis (13. August 587/4), beim Errichten von Klöstern außerordentlich geholfen hat, etwa das Kloster Sainte-Croix, vom Heiligen Kreuz.

5. † am Montag, dem 13. März 601, entschlief in Sevilla, der heilige Bischof Leander, Bischof von Sevilla, der in seiner Zeit, durch seine Predigten und seinen Glaubenseifer, die Visigothen unter König Reccared vom Arianismus weg zum katholischen Glauben bekehrt hat. Sein Nachfolger wurde sein Bruder Isidor von Sevilla (4. April 636/1), sein Bruder Fulgentius wurde Bischof von Carthagena (14. Januar 632/10), ihre Schwester Florentina wurde Äbtissin über tausend Nonnen (28. August, im 7. Jahrhundert/10).

6. † am Montag, dem 13. März 842, entschlief in seinem Kloster Novalese, in den Alpen im Fuß des Mont Cenis, Moncenisio, im Valle di Susa, der heilige Abt Eldrad, Heldrad von Novalese; gebürtig aus der Provence, machte er mit seinem großen Vermögen große Schenkungen, pilgerte als Bettler nach Rom, hörte vom guten Geist im Kloster Novalese, trat dort in den Benediktinerorden ein und wurde für 30 Jahre dort Abt. Er baute das Stundenbuch der Mönche aus und ordnete die Psalmen dafür neu. Er baute viel, besonders ein Hospiz auf dem Passjoch des Mont Cenis, für die Sicherheit der Reisenden. Er vergrößerte die Klosterbibliothek.

7. † am Samstag, dem 13. März 857, wurden in Cordoba mit dem Krummschwert enthauptet,
• der heilige Priester und Märtyrer Rudericus, Roderik, Rodrigue, aus christlicher Familie, dessen Bruder Muslim geworden war, ihn als abtrünnigen Mohammedaner anzeigte und ihn so ins Gefängnis brachte;
• der heilige Märtyrer Salomon befand sich im Gefängnis, weil er, von Haus aus Christ, Muslim geworden, aber später zur Kirche zurückgekehrt war;
beide wurden wegen angeblicher Apostasie zum Tode verurteilt und hingerichtet. Es sind die letzten Märtyrer von Cordoba, über die der heilige Eulogius (11. März 859/9) berichtet.
Siehe auch 3. Juni, 9/45 - 46

8. † am Samstag, dem 13. März 840, entschlief in Camerino, der heilige Bischof Ansovinus von Camerino, von dem viele Wunder erzählt werden und nach dem der Monta San Savino benannt ist.

9. † am Donnerstag, dem 13. März 1208, entschlief in seinem Kloster La Cava bei Salerno, der selige Abt Pietro II., Secundo.

10. † am Donnerstag, dem 13. März 1236, entschlief in Oxford, der selige Priester Agnello de Pisa, der 1212 Gefährte des heiligen Franziskus (4. Oktober 1226/1) geworden, von diesem 1217 nach Frankreich ausgesandt, dort die Minderbrüder gründete und leitete, 1224 wurde er mit acht Mitbrüdern nach England ausgesandt, damit er dort den Franziskanerorden einführte und führte, außerdem die Theologie förderte.

11. † am Donnerstag, dem 13. März 1794, wurde in Ernée bei Laval im Mayenne, durch die Guillotine enthauptet, die selige Jungfrau Françoise Tréhet, 28 J., eine Sœur de la Charité de Notre-Dame d’Evron, die in der Mädchenerziehung tätig war. Zur Zeit der französischen Revolution wurde sie verhaftet und angeklagt, in ihrem Internat erziehe sie nur Töchter von königstreuen Eltern; sie antwortete, dass sie jedem helfe, denn auch die Revolutionäre seien Kinder Gottes. Sie lebte und lehrte und pflegte Kranke zusammen mit der seligen Jeanne Véron (20. März 1794/13) in Saint-Pierre-des-Landes und wurde zusammen mit dieser verhaftet. Sie wurde als erste hingerichtet, aus Hass gegen die Kirche.

Fulda: Paulina, Gründerin des Klosters Paulinzella: 14. März 1107/5


aus dem MARTYROLOGIUM ROMANUM 2004 übersetzt und in vielen Teilen ergänzt
von † Klaus Martin Reichenbach, Priester der Erzdiözese Köln




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Autor: Klaus Martin Reichenbach - zuletzt aktualisiert am 00.00.2014
korrekt zitieren:
Klaus Martin Reichenbach: Artikel
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