Ökumenisches Heiligenlexikon

Einführung Verzeichnis der Übersichten

5. März

1. † am Mittwoch, dem 5. März 195, entschlief in Caesarea am Meer in Palästina, der heilige Bischof Theophilus, Bischof von Caesarea, der, zur Zeit des Kaisers Septimius Severus, ein weithin bekannter Bischof war, wegen seiner Weisheit und seiner makellosen Lebensführung.

2. † am Dienstag, dem 5. März 250, wurde in Pamphylien zum Blutzeugen, der heilige Gärtner Conon, der aus Nazareth gebürtig war und sich in Magydos in Pamphylien niedergelassen hatte, der, unter Kaiser Decius, mit zusammengenagelten Füßen, vor dem Wagen seines Richters, des Gouverneurs, her rennen musste, nackt und unter Peitschenhieben, dann auf die Knie sank und unter lautem Beten seinen Geist aufgab.

3. † am Sonntag, dem 5. März 254, entschlief in Rom, der heilige Papst Lucius, Erleuchteter, der Nachfolger des heiligen Cornelius (16. September 253/1), nur acht Monate im Amt, der, für den Glauben an Christus, Verbannung erlitt und, als hervorragender Bekenner des Glaubens, in den Bedrängnissen seiner Zeit, sich durch Maß und Klugheit auszeichnete. Er wurde an der Via Appia in der Papstgruft des Callistus-Coemeteriums beigesetzt. Seine Grabplatte ist fragmentweise zweisprachig erhalten:ΛΟΥΚΙΣ LOUKIoS.
Siehe auch 29. Juni/1/22

4. † wohl an einem 5. März um 320, wurde in Sinope, im Pontus am Schwarzen Meer, Blutzeuge für Christus, der heilige Gärtner und Märtyrer Phokas, der in Antiochia gelebt hat, von dem der heilige Gregor von Tours (17. November 594/7) schreibt, dass er viele Quälereien und Unrecht erlitten hat für den Namen des Erlösers.

5. † am Samstag, dem 5. März 309, wurde in Caesarea in Palästina zum Blutzeugen, der heilige Märtyrer Hadrian, der in der Christenverfolgung unter dem Kaiser Diokletian, auf Befehl des Gerichtsvorsitzenden Firmilian, am Festtag, an dem in Caesarea alljährlich das Fest der Glücks-Göttin Fortuna Caesariensium gefeiert wurde, wegen seines Glaubens an Christus, zuerst einem Löwen zum Fraß vorgeworfen wurde, als dieser ihn aber verschmähte, ihm mit dem Schwert der Hals abgeschnitten worden ist.

6. † am Mittwoch, dem 5. März 475, entschlief in Palästina, am Ufer des Jordan bei Jericho, der heilige Anachoret Gerasimos der, zur Zeit des Kaisers Zeno, vom heiligen Euthymius (20. Januar 473/5) zum wahren Glauben zurückgeführt, große Bußwerke verrichtete und allen, die unter seiner Leitung sich im monastischen Leben abmühten, musterhaft vorlebte, was makelloseste Disziplin und Lebensführung vermag. Er hat dort zwei Arten Mönchsgemeinden gegründet, die er beide anleitete, die eine für Anfänger, die andere für Fortgeschrittene, die nur Fladenbrot und Datteln essen durften. Am Sonntag fanden sich alle zur gemeinsamen Feier der heiligen Liturgie und zum anschließenden gemeinsamen Mahl ein.

7. † am Dienstag, dem 5. März 530, entschlief im von ihm gegründeten Kloster Saighar in Ossory in Irland, der heilige Abt-Bischof Kieran, Bischof von Ossory, den der heilige Patrick (17. März 461/1) persönlich zum Bischof geweiht hat.

8. † am Sonntag, dem 5. März 618, entschlief in Arles, der heilige Bischof Virgilius, der zuerst Mönch in Lérins, dann Leiter der Abtei Saint Symphorien in Autun, der den heiligen Augustinus (26. Mai 604/6) und seine Mönche, vom Papst Gregor dem Großen (12. März 604/6) nach England ausgesandt, auf ihrem Weg gastfreundlich aufgenommen hat. Der Papst hat ihm verschiedene wichtige Aufgaben für die Kirche in Gallien anvertraut.

9. † am Samstag, dem 5. März 1485, entschlief in Vigevano in der Lombardei, der selige Priester Christoforo Macassoni aus dem Orden der Minderbrüder, ein hervorragender Prediger und Freund der Armen.

10. † am Mittwoch, dem 5. März 1625, entschlief in Neapel, der selige Kapuzinerbruder Jeremiah della Valachia, Giovanni Kostistik, Jeremia aus der Walachei, geboren in Zazo in Rumänien der 40 Jahre lang in Liebe und Fröhlichkeit unaufhörlich den Kranken beigestanden hat. Papst Johannes Paul II. hat ihn 1983 als ersten Rumänen seliggesprochen.

11. † am Freitag, dem 5. März 1734, entschlief in Neapel der heilige Franziskanerpater Giovanni Giuseppe della Croce, Carlo Gaetano Calosirto, der in den Fußspuren des heiligen Petrus de Alcantara (18. Oktober 1562/6), in den Franziskanerklöster der neapolitanischen Ordensprovinz die Ordensdisziplin wiederhergestellt hat.


aus dem MARTYROLOGIUM ROMANUM 2004 übersetzt und in vielen Teilen ergänzt
von † Klaus Martin Reichenbach, Priester der Erzdiözese Köln





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Autor: Klaus Martin Reichenbach - zuletzt aktualisiert am 13.03.2015
korrekt zitieren:
Klaus Martin Reichenbach: Artikel
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