Amarin
auch: Marinus
Gedenktag katholisch: 25. Januar
Name bedeutet: Mann vom Meer (latein.)
Amarin warMönch im damaligen Kloster von Kolumban in Luxeuil - dem heutigen Luxeuil-les-Bains bei Montbéliard.
Um 626 gründete Amarin das Kloster Doroangus - an der Stelle der heutigen Pfarrkirche im später nach ihm benannten Saint-Amarin im Tal der Thur bei Mulhouse. Als er krank war, erhielt er Besuch von Bischof Prikt von Clermont, der ihn von seinem Fieber heilte. Aus Dankbarkeit geleitete Amarin ihn auf der Rückreise nach Clermont, doch unterwegs wurden sie in Volvic von Räubern - nach anderer Überlieferung von Anhängern des Grafen Hektor - überfallen und ermordet.
Amarins Gebeine wurden der Überlieferung zufolge nach Doroangus zurückgebracht; dort wurden sie erstmals 1135 urkundlich erwähnt. Weitere Reliquien befinden sich an verschiedenen Orten im Elsass.
Das Kloster in Saint-Amarin wurde ab 792 von den Äbten des damaligen Klosters in Murbach im Elsass verwaltet, nachdem König Karl „der Große” es ihnen übertragen hatte, und 1191 in ein diesem Kloster unterstelltes Kanonikerstift umgewandelt. Die Kanoniker verließen 1441 den Ort, die Kirche wurde Pfarrkirche.
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Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 02.10.2026
Quellen:
• Jakob Torsy: Der große Namenstagskalender, hg. von Hans-Joachim Kracht. Herder, Freiburg 1998
• https://fr.wikipedia.org/wiki/Saint-Amarin#Histoire - abgerufen am 02.10.2026
• Infotafeln an und in der Pfarrkirche in
Saint-Amarin
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.