Ökumenisches Heiligenlexikon

Athenagoras von Athen

griechisch: Ἀθηναγόρας
Beiname: der Apologet

1 Gedenktag orthodox: 24. Juli

Name bedeutet: Mann vom Athener Versammlungsplatz (griech.)

Gelehrter
* 133 in Athen in Griechenland
190


Athenagoras bekehrte sich um 160 zum Christentum und lehrte dann an der Katechetenschule an der Lukas-Kirche in seiner Heimatstadt und an der Katechetenschule in Alexandria. Wohl nach 163 verfasste er die Supplicatio pro Christianis, Bittschrift für die Christen, die sich an Kaiser Mark Aurel und dessen Sohn Commodus richtete. Darin verteidigte er die Christen gegen damals erhobenen Beschuldigungen wie die, sie seien Atheisten und betrieben Unzucht, Kindermorde und Kannibalismus; dabei berief er sich auf Leben und Lehre der Christen, die den Vorwürfen entgegenstehen. Zudem erklärte er die Unauflöslichkeit der Ehe und das Leben nach dem Tod aus der Sicht der Christen. Zugeschrieben wird Athenagoras auch das demnach um 180 geschriebene Werk De resurrectione mortuorum, Über die Auferstehung der Toten mit Argumenten zum damals vieldiskutierten Problem, wie eine leibliche Auferstehung möglich sei, bei der der Körper in unversehrter Form erhalten bleibt.

Auch die älteste bekannte Verwendung des Begriffs Trias, Dreiheit für Gott Vater, Jesus „Christus” von Nazaret und den Heiligen Geist stammt von Athenagoras, der somit als Vorläufer der Lehre von der Trinität gelten kann.

Catholic Encyclopedia - Athenagoras





USB-Stick Heiligenlexikon als USB-Stick oder als DVD

Unterstützung für das Ökumenische Heiligenlexikon


Seite zum Ausdruck optimiert

Empfehlung an Freunde senden

Artikel kommentieren / Fehler melden

Suchen bei amazon: Bücher über Athenagoras von Athen

Wikipedia: Artikel über Athenagoras von Athen

Fragen? - unsere FAQs antworten!

Im Heiligenlexikon suchen

Impressum - Datenschutzerklärung

Schauen Sie sich zufällige Biografien an:
Solarius von Strassburg
Papolus von Metz
Raphael von Malta
Unser Reise-Blog:
 
Reisen zu den Orten, an denen die
Heiligen lebten und verehrt werden.


    Zum Schutz Ihrer Daten: mit 2 Klicks empfehlen!

Autor: Joachim Schäfer - zuletzt aktualisiert am 31.08.2025

Quellen:


korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.