Emericus von Quart
italienischer Name: Emerico
Gedenktag katholisch: 1. August
nicht gebotener Gedenktag im Orden der Augustiner-Chorherren / -frauen: 26. April
Name bedeutet: der mächtige Fürst (althochdt.)
Emericus, Sohn von Zacharie, genannt Jacques II., dem Herren in der Burg in Quart, studierte Theologie - vermutlich an der Universität in Turin - und schloss als Doktor ab. Dann zog er sich in eine Einsiedelei am Berg oberhalb der elterlichen Burg zurück. 1302 wurde er Bischof von Aosta. Er ließ Kirchen errichten, berief 1307 eine DiözesansynodeSynode (altgriech. für Zusammenkunft) bezeichnet eine Versammlung in kirchlichen Angelegenheiten. In der alten Kirche wurden "Konzil" und "Synode" synonym gebraucht. In der römisch-katholischen Kirche sind Synoden Bischofsversammlungen zu bestimmten Themen, aber mit geringerem Rang als Konzile. In evangelischen Kirchen werden nur die altkirchlichen Versammlungen als Konzile, die neuzeitlichen Versammlungen als Synode bezeichnet. ein und führte 1311 ein Fest zur Empfängnis Marias ein.
Emericus wurde im Dom von Aosta bestattet. Seine Lebensgeschichte verfasste Abt Heinrich.
Emericus' Einsiedelei wurde zum Wallfahrtsort. Der Legende zufolge sollen seine Knieabdrücke dort in einem Felsen erhalten sein.
Kanonisation:
Emericus wurde am 14. Juli 1889 von Papst Leo XIII. seliggesprochen.
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Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 29.10.2026
Quellen:
• https://www.santiebeati.it/dettaglio/91188 - abgerufen am 29.10.2026
• https://it.wikipedia.org/wiki/Emerico_di_Quart - abgerufen am 29.10.2026
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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