Euthymios der Wundertäter
auch: Euphymias
auch: der Myrrhespender
Gedenktag katholisch: 18. April
Gedenktag orthodox: 2. April, 18. April, 5. Mai
Name bedeutet: der Freudenbringer (griech.)
Euthymios, ein Bruder von Paraskeva von Epibatos, wurde nach dem
Tod seines Vaters Niketas von seiner Mutter in ein - unbekanntes - Kloster nach
Konstantinopel - dem heutigen Ístanbul - gebracht.
Nachdem er dort 30 Jahre lang lebte, zog er sich zurück als Einsiedler an einen abgelegenen Ort. Der Bischof von Herakleia in
Thrakien - dem heutigen Marmara Ereğlisi - weihte ihn
zum Diakon, ein anderer Bischof weihte ihn dann zum Priester. Aufgrund seiner Tugenden und seiner seelsorgerischen Fähigkeiten
wurde er zum Bischof von Madytos ernannt. Er konnte
Wunder und Krankenheilungen vollbringen und widmete sich eifrig caritativen Tätigkeiten. Der seit 976 herrschende Kaiser
Basileios II. der Bulgarentöter
besuchte ihn; Euthymios sagte ihm den dann 989 errungenen Sieg über den aufständischen
Feldherrn und selbst ernannten Kaiser
Bardas Phokas voraus.
Nach Euthymios' Tod sprudelte Myrrhe aus seinem Grab als Zeugnis der Heiligkeit seines Lebens. Viele Kranke wurden dort geheilt. Die Nachrichten über Euthymios stammen aus dem Hymnus, den auf Wunsch von Bischof Meletios von Athen Gregor II. Cyprius verfasste, der 1283 bis 1289 Patriarch von Konstantinopel war.
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Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 29.07.2026
Quellen:
• https://www.johnsanidopoulos.com/2020/05/saint-euthymios-myrrhgusher-bishop-of.html - abgerufen am 24.01.2026
• https://en.wikipedia.org/wiki/Madytus - abgerufen am 24.01.2026
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.