Heliena
auch: Helena
italienischer Name: Elena
Gedenktag katholisch: 20. April
in Laurino: 22. Mai
Name bedeutet: die Leuchtende (griech.)
Heliena war, so die Überlieferung, eine Tochter einfacher Eltern, die die schon in jungen Jahren sich entwickelnde innige Frömmigkeit ihrer Tochter ablehnten, deshalb hatte sie Schläge und Misshandlungen zu erdulden. 509 erschien ihr ein Engel und führte sie in eine Höhle am nahen Monte Pruno. Mönche aus einem benachbarten Kloster fanden sie und verschafften ihr Nahrung, Hirten aus der Gegend brachten ihr zerrissene Kleider, die sie ihnen flickte. Bald nahmen auch Kranke zu ihr Zuflucht, die von ihr geheilt wurden. Eines Tages läuteten plötzlich die Glocken der Klosterkirche von selbst und die Mönche fanden Heliena bereits gestorben.
Heliena wurde vom Bischof von Paestum - den heutigen Ruinen bei Salerno - bestattet. Reliquien bekam die Gemahlin des Königs Karl II. von Anjou, diese schenkte sie Elzearius von Sabran, der sie im frühen 14. Jahrhundert in eine Holzurne unter dem Hauptaltar der Kathedrale von Ariano-Irpino aufbewahren ließ. Diese wurden 1622 wiederentdeckt; der Großteil dieser Reliquien kam 1882 in die Stiftskirche Santa Maria Maggiore nach Laurino.
An der Stelle von Helienas Geburtshaus etwas außerhalb des Ortes Laurino wurde die ihr geweihte Kapelle Sant'Elena Anacoreta errichtet.
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Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 23.08.2026
Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 2. Band: E-H. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, B. Schmid'sche
Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1861
• https://catholicsaints.info/saint-elena-of-laurino - abgerufen am 23.08.2026
• https://www.santiebeati.it/dettaglio/91869 - abgerufen am 23.08.2026
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der
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https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.