Johanna de Lambertini
italienischer Name: Giovanna
Gedenktag katholisch: 12. April
Name bedeutet: Gott ist gnädig (hebr.)
Johanna, Tochter des adeligen Rinaldo im Kastell
Lambertini, trat 1433 in Ferrara ins damalige Kloster an der
Kirche Corpus Domini der
Klarissen ein, das aus einer schon seit 1406 bestehenden
Frauengemeinschaft hervorgegangen war. Nachdem diese durch den Tod der Gründerin in eine Krise geraten war und sich aufhelöst
hatte, hatte Katharina von Bologna 1431 in Ferrara dieses
Klarissenkloster Corpus Domini
, Leib des Herrn
, gegründet.
Als Katharina 1456 nach Bologna ging und dort das Kloster
Corpus Domini gründete, wurde sie von Johanna
begleidet, die dort dann als Priorin wirkte. Wegen ihres ausgeprägten Gehorsams und ihrer Liebe gegen Jedermann genoss sie
allgemeine Verehrung und hatte im Volk schon zu Lebzeiten den Namen einer Seligen.
Johanna wurde neben Katharina von Bologna im Kloster Corpus Domini in Bologna bestattet. Ihr Leib, der später ausgegraben wurde, sei unverwest gewesen und habe lieblich geduftet. De Nachrichten über Johanna stammen aus der Lebensgeschichte von Katharina.
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Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 14.07.2026
Quellen:
• Vollständiges Heiligen-Lexikon …, 3. Band: [I]K-L. Herausgegeben von Johann Evangelist Stadler, B. Schmid'sche
Verlagsbuchhandlung (A. Manz), Augsburg, 1869
• https://it.wikipedia.org/wiki/Castello_Lambertini - abgerufen am 14.07.2026
• https://www.inferrara.it/p/95/scopri-ferrara/arte-e-cultura/monastero-del-corpus-domini - abgerufen am 14.07.2026
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet das Ökumenische Heiligenlexikon in der
Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über
https://d-nb.info/1175439177 und https://d-nb.info/969828497 abrufbar.