Konstantin I. von Schottland
auch: Konstantius
gälischer Name: Causantín mac Cináeda
Gedenktag katholisch: 2. April
Name bedeutet: der Beständige (latein.)
Konstantin, ein Sohn des ersten Königs von Schottland, Kenneth I. MacAlpin, folgte 862 auf Donald I. MacAlpin, seinem Onkel,
als dritter der Könige von Schottland. Er war während fast seiner gesamten Herrschaftszeit damit beschäftigt, die Wikinger
abzuwehren - diese besiegte er 864 und 875 - oder das schottische Königreich nach Süden auszudehnen; 872 ließ er deshalb
seinen Schwager Rhun hinrichten und konnte dadurch das Königreich
Strathclyde unterwerfen. Seine Siege erreichte er des öfteren
auch durch das Mittel der Bestechung. Als aus Dublin
gekommene Wikinger, die unter dem Namen Schwarze Fremde
bekannt wurden, im
Fifeshire sich einen Stützpunkt errichtet hatten, von dem aus sie
ihre Angriffe unternahmen, wurde Konstantin bei einer Abwehrschlacht an der
Schwarzen Höhle
- heute in einem Golfplatz
gelegen - in Crail getötet.
Konstantin wurde auf der Klosterinsel Iona in Schottland bestattet, wo an seinem Grab Wunder geschahen. Er wurde als Märtyrer verehrt, weil er sein christliches Land gegen die heidnischen Wikinger verteidigt hatte.
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Autor: Joachim Schäfer
- zuletzt aktualisiert am 23.01.2026
Quellen:
• https://en.wikipedia.org/wiki/Causant%C3%ADn_mac_Cin%C3%A1eda - abgerufen am 23.01.2026
• https://www.katolsk.no/biografier/historisk/k1skottl - abgerufen am 23.01.2026
korrekt zitieren: Joachim Schäfer: Artikel
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